Salzburger Nachrichten am 31. März 2007 Interview mit Maria Häusl

Seit kurzem ist bereits die dritte Auflage in den Buchhandlungen. Die revolutionäre „Bibel in gerechter Sprache“ findet großen Anklang bei den Leserinnen und Lesern und stößt gleichzeitig auf Kritik in der Fachwelt. Die neuen Texte wollen vor allem die vielen Frauen in den Schriften der Bibel sichtbar machen, die bisher unbenannt geblieben sind: Jüngerinnen und Prophetinnen, Pharisäerinnen und Apostelinnen. Maria Häusl ist Professorin für Biblische Theologie an der Universität Dresden und hat als Übersetzerin an der neuen Bibel mitgearbeitet. Die Salzburger Nachrichten sprachen mit der Wissenschafterin darüber, wie diese Texte die Position der Frauen in den christlichen Kirchen stärken könnten.