Klaus Wengst, Lesen wir dieselbe Bibel? (Einführungsbeitrag zum Gespräch mit Edna Brocke, 05.06.)

Ist diese Frage an sich überhaupt sinnvoll? Und wenn ja, wie dann?

Was bedeutet es, die Schrift, also die jüdische Bibel, als Auslegungsraum und Vorgabe der neutestamentlichen Schriften zu lesen?

Wie lässt sich heute sachgemäß vom Verhältnis AT-NT reden?

Klaus Wengst geht auf dies und mehr kurz ein und kommt zum Schluss zu (s)einer (vorläufigen) Antwort: „Ob wir im Blick auf die identischen Teile von jüdischer Bibel und Altem Testament dieselbe Bibel lesen, hängt davon ab, wie wir sie lesen. Genauer: ob wir Christinnen und Christen es lernen, unsere Bibel im Hören auf jüdisches Zeugnis und also im Bewusstsein der Gegenwart Israels zu lesen.“ (S. 5)