Die Bibel ist kein »Wort-Museum«, Vortrag zur Präsentation der Bibel in gerechter Sprache

Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter

Die Bibel ist kein „Wort-Museum“

Vortrag zur Präsentation der Bibel in gerechter Sprache

Am 28.11.2006 in Kiel

Bischöfin Wartenberg-Potter sieht in diesem Beitrag Parallelen zwischen der Übersetzungsarbeit Martin Luthers und der Bibel in gerechter Sprache. Sehr persönlich bringt sie die Anrede Gottes im Gebet zur Sprache und einen Umgang mit dem Namen Gottes, der das Geheimnis und die Unverfügbarkeit wahrt.

Sie endet mit: „Die Bibel in gerechter Sprache: ein Wagnis, ein mutiger Schritt, den Menschen in die Hände gelegt. Vor ihren Erscheinen habe ich gesagt: Es wird viele Konflikte um diese Übersetzung geben, aber es werden – hoffentlich- produktive Konflikte sein, ausgetragen in protestantischer reformatorischen Streitkultur. Menschen werden die Bibel wieder lesen und zu verstehen versuchen, was sie uns sagt. Paulus hat bei vielen Streitereien, die er gehabt hat, gesagt Hauptsache Christus wird verkündigt. In diesem Geiste werden wir auch mit dieser neuen Übersetzung umgehen.“