z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Das Buch Sacharja

Kapitel 9

1Das °Wort Adonajs erschallt im Land Hadrach, in Damaskus macht es Rast: »Ja, Adonaj hat ein Auge auf die Menschen und auf alle Stämme Israels, 2auf Hamat auch, das daran grenzt, auf Tyrus und Sidon, die ja so weise sind. 3Tyrus erbaute sich zur Festung, häufte Geld wie Staub und Gold wie Straßendreck. 4Pass auf, enteignen wird es die °Autorität über mir; sie stößt seinen Reichtum ins Meer, und es selbst wird in Feuer verzehrt. 5Aschkelon sieht's und fürchtet sich; auch Gaza, und heftig erbebt's; und Ekron noch, schon lässt es seine Hoffnung fahren. Hinweggerafft ist der König aus Gaza, Aschkelon nicht mehr besiedelt. 6Da siedelt in Aschdod hergelaufenes Volk; gestutzt hab' ich Philisterlands Hochmut. 7Ich reiße ihm seine Blutspeisen vom Munde und seine Gräuelbissen zwischen den Zähnen weg. Dann bleibt's übrig, auch es, als Rest für unseren °Gott, wird wie eine Tausendschaft in Juda, und Ekron wie die Jebusiterstadt. 8Für mein Haus stelle ich mich als Posten auf; niemand geht, niemand kommt. Nie wieder sollen Fronvögte über sie kommen; ja, jetzt sehe ich mit eigenen Augen darauf. 9Brich laut in Jubel aus, Tochter Zion! Schrei deine Freude heraus, Tochter Jerusalem! Sieh doch, dein König! Er kommt zu dir. Ins °Recht gesetzt und gerettet ist er, ohne Besitz, voll Demut und reitet auf einem Esel, ja, auf einem Grautier, dem Füllen der Eselin. 10Aus Efraim rotte ich die Kampfwagen aus, die Streitrosse aus Jerusalem, der Kriegsbogen wird zerbrochen. Er verkündet den °Nationen °Frieden, regiert von Meer zu Meer, vom Tigrisstrom bis zu den Enden der Erde. 11Ja, du: Um deines Blutbundes willen lasse ich deine Gefangenen frei aus dem Zisternenloch, in dem kein Wasser ist. 12°Kehrt zurück zum wieder befestigten Ort, ihr auf Hoffnung Gefangenen! Ja, der heutige Tag sagt's an: Doppelt lasse ich zurückkehren zu dir. 13Ja, Juda habe ich mir als Bogen gespannt, mit Efraim den Köcher gefüllt. Deine Kinder, Zion, stachle ich auf gegen deine, Griechenland. Dich, Zion, mache ich zum gewaltigen Schwert.« 14Und über Zions Kindern erscheint Adonaj, schickt den Pfeil aus gleich dem Blitz; Adonaj, Gott, stößt ins Horn, fährt einher in Stürmen des Südens. 15Adonaj, mächtig über Heere, ist über ihnen Schirm. Sie fressen Griechenlands Kinder, wie Schleudersteine zwingen sie sie nieder, saufen ihr Blut wie Wein und lärmen, sind voll davon wie die Opferschale, wie die Ecken des Altars. 16An jenem Tag wird Adonaj, ihr Gott, sie °retten: Gottes °Volk, Schafen gleich, ja, gleich Edelsteinen im Diadem, funkelnd auf Gottes Boden. 17Was ist denn sein Bestes, was sein Schönstes? Korn, das junge Männer, Most, der junge Frauen gedeihen lässt!