z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Brief an die Gemeinde in Rom

Kapitel 13

1Jeder °Mensch soll sich den Gewalten unterordnen, die an der Macht sind. Denn es gibt keine Macht außer von °Gott. Die bestehende ist von Gott eingesetzt. 2Wer sich gegen die Macht stellt, widersetzt sich deshalb der Anordnung Gottes. Die, die Widerstand leisten, müssen damit rechnen, verurteilt zu werden. 3Die Herrschenden sind ein Schrecken – nicht für die gute Tat, aber für die böse. Wenn du nicht in °Furcht vor der staatlichen Macht leben willst, dann tue das Gute. So wirst du sogar Anerkennung von ihr erhalten. 4°Dienerin Gottes ist sie, dir zum Guten. Wenn du aber Böses tust, fürchte sie! Nicht umsonst trägt sie das Schwert. Denn Dienerin Gottes ist sie, gerechten Zorn richtet sie auf die, die Böses tun. 5Darum ist es Zwang, sich unterzuordnen, nicht wegen des Zorns, sondern auch wegen der eigenen Urteilskraft. 6Deshalb leistet ihr ja auch Zwangsabgaben. Diese stehen nämlich im Dienst Gottes. Seid stets darauf bedacht und 7gebt allen, wozu ihr verpflichtet seid: Wem ihr Abgaben zahlen müsst, zahlt Abgaben. Wem ihr Zoll zahlen müsst, zahlt Zoll. Wen ihr fürchten müsst, fürchtet. Wen ihr achten müsst, achtet. 8Dann seid ihr niemandem etwas schuldig – außer einander zu lieben. Denn wer andere liebt, hat die °Tora erfüllt. 9Die °Gebote: Du darfst die Ehe nicht brechen, niemanden zu Tode bringen, nicht stehlen, nicht gieren und so weiter sind in diesem einen Satz zusammengefasst: Liebe deine Nächste und deinen Nächsten wie dich selbst. 10Die Liebe tut den Mitmenschen nichts Böses. Die Fülle der °Tora ist die Liebe.
11Und das alles in der Gewissheit um die besondere Zeit. Denn die Stunde ist schon da, aus dem Schlaf °aufzuwachen. Denn jetzt! ist die °Überwindung der Gewalten näher als zu der Zeit, als wir zu °glauben begannen. 12Die Nacht kommt an ihr Ende, der Tag naht. Lasst uns nun die Machenschaften der Finsternis ablegen und die Waffen des Lichts anlegen. 13Lasst uns ein gutes Leben führen, das dem Tag entspricht: ohne verschwenderische Trink- und Essgelage, ohne sexuellen Missbrauch und Orgien, ohne Hass und Neid. 14Zieht Jesus, den °Messias, an, °dem wir gehören. Gebt der Gier keinen Raum, wenn ihr für euer °Dasein sorgt.