z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Johannesoffenbarung

Kapitel 21

1Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der erste Himmel und die erste Erde vergingen. Das Meer ist nicht mehr. 2Die °heilige Stadt Jerusalem, die neue, sah ich aus dem Himmel herabsteigen, von Gott bereitet wie eine Braut, geschmückt für ihren Mann. 3Ich hörte eine laute Stimme vom Thron: »Da! die Behausung Gottes bei den Menschen. Gott wird bei ihnen wohnen. Sie werden Gottes °Völker sein, und °Gott – Gott wird bei ihnen sein. 4Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen. Der Tod wird nicht mehr sein. Auch Trauer, Wehgeschrei und Schinderei wird nicht mehr sein. Das Erste ist vergangen.« 5Die Person, die auf dem Thron saß, sagte: »Da! neu mache ich alles!« und fügt hinzu: »Schreib! Ja, diese °Worte sind °verlässlich und wahr!«
6Und sie sagte mir: »Es ist geschehen. Ich bin das Alpha und das O, der Anfang und das Ende. Ich werde den Dürstenden aus der Quelle des Lebenswassers umsonst geben. 7Die sich nicht unterkriegen lassen, werden dies erben. Ich werde ihnen Gott sein, und sie werden mir °Sohn und Tochter sein. 8Die Feigen, Treulosen, Abscheulichen, die morden, huren, Gift mischen, den Götzen dienen und alle, die lügen – sie haben Anteil am See, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das ist der zweite Tod.« 9Einer der sieben °Boten, die die sieben Schalen hatten, die mit den sieben letzten Plagen gefüllt waren, kam und sagte zu mir: »Komm, ich werde dir die Braut zeigen, die Frau des Schafs!« 10Er führte mich in °Geistkraft weg, auf einen großen, hohen Berg, und zeigte mir die °heilige Stadt Jerusalem: aus dem Himmel, von Gott, herabsteigend 11mit dem °Glanz Gottes, ihr Strahlen dem kostbarsten Edelstein gleich, einem Jaspisstein etwa, kristallglänzend. 12Sie hatte eine große und hohe Mauer, sie hatte zwölf Tore, auf den Toren zwölf °Boten, und Namen darauf geschrieben, nämlich die der zwölf Stämme der °Söhne und Töchter Israels. 13Von Osten drei Tore, von Norden drei Tore, von Süden drei Tore, von Westen drei Tore. 14Die Stadtmauer hat zwölf Grundsteine und auf ihnen zwölf Namen der °zwölf Apostel des Schafs.
15Der, der mit mir redete, hatte ein goldenes Maßrohr, um die Stadt, ihre Tore und ihre Mauer zu messen. 16Die Stadt liegt viereckig da. Ihre Länge ist so groß wie ihre Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr aus: 12.000 Stadien, ihre Länge, Breite und Höhe sind gleich. 17Er maß ihre Mauer aus: 144 Ellen Menschenmaß, also °Botenmaß. 18Der Unterbau ihrer Mauer: Jaspis. Die Stadt: °rein golden, wie reines Glas. 19Die Grundsteine der Mauer der Stadt sind mit allen wertvollen Steinen geschmückt: der erste Grundstein Jaspis, der zweite Saphir, der dritte Chalkedon, der vierte Smaragd, 20der fünfte Sardonyx, der sechste Karneol, der siebente Chrysolith, der achte Beryll, der neunte Topas, der zehnte Chrysopras, der elfte Hyazinth, der zwölfte Amethyst. 21Die zwölf Tore: zwölf Perlen, jedes Tor aus einer Perle. Die Straße der Stadt: golden, rein wie durchsichtiges Glas.
22Einen Tempel sah ich in ihr nicht: Gott, die °Macht, die alles beherrscht, ist ja ihr Tempel und das Schaf. 23Die Stadt braucht weder Sonne noch Mond zu ihrer Beleuchtung, denn der °Glanz Gottes hat sie erleuchtet, und ihr Leuchter ist das Schaf. 24Die °Völker wandeln durch das Licht der Stadt, und die Könige und Königinnen der Erde bringen ihren Glanz in sie. 25Ihre Tore werden gar nicht geschlossen – am Tag, denn Nacht wird dort nicht sein.