z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Numeri. Das vierte Buch der Tora

Kapitel 35

26Wenn aber dieser Totschläger oder diese Totschlägerin das Gebiet der eigenen Asylstadt verlässt, in die er oder sie geflohen war, 27und die Person, die dafür da ist, dem Blut des Opfers Gerechtigkeit zu verschaffen, findet sie – außerhalb des Gebietes der Asylstadt – und schlägt ihn oder sie tot, hat diese Person keine Todesschuld auf sich geladen. 28Also in der eigenen Asylstadt sollte man für diesen Fall bleiben, und zwar bis zum Tod des Priesters. Nach dem Tod des Priesters kehre der Täter, die Täterin zurück zu dem Stück Land, das ihm oder ihr gehört. 29Dieses seien euch °Rechtstraditionen durch eure Generationen überall, wo ihr wohnt.
30Für jede Gewalttat an einem °Menschen: Auf die Aussage von mehreren Zeugen hin soll ein Mörder oder eine Mörderin die Todesstrafe erhalten. Ein einzelner Zeuge aber bedeutet nicht die Todesstrafe für einen Menschen.
31Ihr dürft kein °Lösegeld für das Leben des Mörders, der Mörderin nehmen, dessen oder deren °Unrechthandeln tödlich war; denn diese Person wird mit dem Tod bestraft.
32Ihr dürft kein Lösegeld für eine Person nehmen, die in eine Asylstadt geflohen ist und nun noch vor dem Tod des Priesters wieder auf dem eigenen Stück Land wohnen will.
33Handelt nicht gottlos in dem Land, in dem ihr seid. Besonders vergossenes Blut bedeutet Gottlosigkeit im Land. Und vergossenes Blut kann das Land nicht wieder °ganz machen außer durch das Blut der Person, die es vergossen hat. 34Das Land, in dem ihr wohnt, darf nicht °kultunverträglich werden, dort wohne nämlich auch ich. Denn ich, Gott, wohne inmitten der Nachkommen Israels.«