z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Matthäusevangelium

Kapitel 8

1Als Jesus vom Berg herunterging, folgte ihm eine große Volksmenge. 2Und seht, eine Person mit einer schweren Hautkrankheit kam zu ihm und warf sich vor ihm nieder. Sie sagte: »°Ich vertraue dir, wenn du willst, kannst du mich °heil machen.« 3Und Jesus streckte seine Hand aus und berührte sie mit den Worten: »Ich will es, werde °heil.« Und sofort war die Hautkrankheit geheilt. 4Und Jesus fuhr fort: »Sieh zu, dass du es niemand sagst. Geh' vielmehr zum Priester, zeige dich ihm und bringe deine Opfergabe dar nach der Vorschrift des Mose; so wird die Heilung bestätigt werden.«
5Als Jesus nach Kafarnaum kam, näherte sich ihm bittend ein Hauptmann 6und sprach: »Mein °Herr, mein Sklave liegt gelähmt zu Hause, mit furchtbaren Qualen!« 7Jesus sagt zu ihm: »Ich werde kommen und ihn heilen.« 8Da antwortete der Hauptmann: »°Ich vertraue dir. Ich bin es nicht wert, dass du unter mein Dach kommst. Aber sag nur ein °Wort, und mein Sklave wird gesund. 9Denn ich bin ja ein Mensch, der unter einem Kommando steht, und ich habe unter mir Soldaten. Sage ich zu einem: ›Geh‹ – dann geht er. Und zum anderen: ›Komm‹ – dann kommt er. Und zu meinen °Sklavinnen und Sklaven: ›Macht das‹ – dann machen sie es auch.« 10Als Jesus das hörte, staunte er und sagte zu den Menschen, die ihm gefolgt waren: »°Wahrhaftig, ich sage euch: Nicht einmal in Israel habe ich solch' ein °Vertrauen gefunden. 11Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und in °Gottes Welt beim Festmahl lagern mit Abraham, Isaak und Jakob. 12Doch manche °Kinder °Gottes werden nach draußen in den finsteren Kerker geworfen werden. Dort werden sie weinen und vor Todesangst mit den Zähnen knirschen.« 13Dann sagte Jesus zum Hauptmann: »Geh nun, es wird für dich so geschehen, wie du geglaubt hast.« Und sein Sklave wurde in dieser Stunde gesund.
14Als Jesus in das Haus des Petrus kam, sah er dessen Schwiegermutter fiebernd daniederliegen. 15Sofort ergriff er ihre Hand, das Fieber ließ sie los, und sie stand auf. Sie °folgte Jesus nach. 16Als es Abend geworden war, brachten die Leute viele von Dämonen Besessene zu ihm. Er trieb die °Geister mit einem Wort aus und heilte alle Kranken. 17So sollte das Wort erfüllt werden, das durch den Propheten Jesaja gesagt wurde: Er hat unsere Leiden weggenommen und unsere Krankheiten fortgetragen.
18Als Jesus die Volksmenge um sich herum sah, verlangte er, dass sie ans andere Ufer gingen. 19Da kam ein Toragelehrter zu ihm und sagte: »Lehrer, ich will dir folgen, wohin du auch gehst.« 20Jesus sagte zu ihm: »Die Füchse haben Höhlen und die Vögel der Lüfte haben Nester. Der °Mensch hat keinen Platz, wo er seinen Kopf hinlegen kann.« 21Ein anderer aus dem Kreis seiner °Jüngerinnen und Jünger sagte zu ihm: »°Auf dich höre ich, erlaube mir, vorher fortzugehen und meinen °Vater zu begraben.« 22Jesus jedoch sagte zu ihm: »Folge mir nach, und lass die Toten ihre Toten begraben.«
23Jesus stieg in das Boot, und seine °Jüngerinnen und Jünger folgten ihm. 24Und da: Ein großes Beben erschütterte den See, so dass die Wellen in das Boot schlugen. Doch Jesus schlief. 25Sie kamen, weckten ihn und riefen: »°Wir gehören dir, rette uns! Wir gehen unter!«