z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Matthäusevangelium

Kapitel 4

1Danach wurde Jesus von der °Geistkraft in die Wüste hinaufgebracht, um vom °Teufel zur Verleugnung Gottes herausgefordert zu werden. 2Er fastete 40 Tage und 40 Nächte, zuletzt war er ausgehungert. 3Der ihn herausfordern sollte, kam zu ihm und sagte: »Wenn du °Gottes °Kind bist, dann sage, dass diese Steine sich in Brot verwandeln sollen.« 4Doch Jesus antwortete: »Es steht in der Schrift: Menschen leben nicht einfach vom Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.« 5Da nimmt ihn der Teufel in die heilige Stadt mit und stellt ihn auf die höchste Stelle des Tempels 6und sagt zu ihm: »Wenn du Gottes °Kind bist, dann wirf dich hinunter. Denn es steht in der Schrift: Für dich wird Gott seine °Engel senden und sie werden dich auf Händen tragen, damit dein Fuß an keinen Stein stößt.« 7Jesus sagt ihm: »Es steht auch in der Schrift: Du sollst Adonaj, Gott für dich, nicht herausfordern.« 8Noch einmal nimmt ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle °Staaten der Welt und ihre °Macht. 9Und er sagte ihm: »Das alles werde ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.« 10Da sagt Jesus zu ihm: »Verschwinde, °Satan. Denn es steht in der Schrift: Du sollst Adonaj, °Gott für dich, anbeten und ihm allein dein Leben weihen.« 11Da ließ der Teufel von ihm ab. Und seht, °Engel kamen zu Jesus und °sorgten für ihn.
12Als Jesus hörte, dass Johannes verhaftet worden war, wanderte er nach Galiläa. 13Er verließ Nazaret und wohnte in Kafarnaum, dem Ort am See im Gebiet von Sebulon und Naftali. 14So sollte sich das Wort erfüllen, das durch Jesaja, den Propheten, gesagt worden war: 15Land Sebulon und Land Naftali, bei der Straße am See, Jordangegend, Galiläa der °Völker, 16das °Volk, das in der Finsternis litt, sah ein großes Licht, und denen, die im Land und im Schatten des Todes lebten, erschien Licht. 17Von nun an begann Jesus öffentlich zu reden. Er sagte: °Kehrt um! Die °gerechte Welt(671) Gottes ist nahe. 18Als er am See von Galiläa unterwegs war, sah er zwei Brüder, Simon, der auch Petrus genannt wird, und Andreas, seinen Bruder, wie sie ein rundes Netz in den See auswarfen; sie waren nämlich Fischer. 19Jesus sagt zu ihnen: »Kommt her, folgt mir nach. Ich werde euch zu Menschenfischern machen.« 20Sie ließen sofort die Netze liegen und folgten ihm nach. 21Als er von dort aus weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, wie sie im Boot mit Zebedäus, ihrem °Vater, ihre Netze zurechtmachten; und er rief sie. 22Sie verließen sofort das Boot und ihren Vater und folgten ihm nach.
23Er wanderte in ganz Galiläa herum und lehrte dort in den °Synagogen. Er machte die °Freudenbotschaft vom °Kommen Gottes bekannt und heilte alle Krankheiten und alle Leiden im °Volk. 24Und sein Ruf breitete sich in ganz Syrien aus und die Menschen brachten alle Leidenden zu ihm: die von vielen verschiedenen Krankheiten und Schmerzen Geplagten, von °Dämonen Besessenen, Menschen, die an Epilepsie oder Gehbehinderungen litten. Und er heilte sie. 25Und ihm folgte eine große Volksmenge nach – aus Galiläa, der Dekapolis, aus Jerusalem, Judäa und dem Ostjordangebiet.