z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Matthäusevangelium

Kapitel 27

41Ebenso verhöhnten ihn auch die Hohenpriester samt den toragelehrten Männern und Frauen und den Ältesten: 42»Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. Er ist der König Israels? Soll er doch vom Kreuz herabsteigen und wir wollen ihm °vertrauen. 43Er hat Gott vertraut, jetzt soll Gott ihn retten, wenn Gott ihn will. Denn er hat gesagt: ›Ich bin Gottes °Kind.‹« 44Auch die Räuber, die mit ihm gekreuzigt wurden, verhöhnten ihn. 45Von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde. 46Um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: »Eli, eli, lema sabach thani.« Das heißt: Mein °Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? 47Als einige der dort Anwesenden das hörten, sagten sie: »Der ruft Elija.« 48Und jemand von ihnen lief sofort heran und nahm einen Schwamm und füllte ihn mit Essig, steckte ihn auf ein Schilfrohr und gab ihm zu trinken. 49Die anderen sagten: »Lasst sehen, ob Elija kommt, ihn zu retten.« 50Jesus aber rief noch einmal mit lauter Stimme und gab den °Lebensgeist auf. 51Und seht, der Vorhang des Tempels riss von oben bis unten in zwei Teile, die Erde bebte und die Felsen barsten, 52die Gräber öffneten sich und viele °Leiber der entschlafenen °Heiligen standen auf. 53Nach seiner °Auferstehung gingen sie aus den Gräbern heraus und kamen in die °heilige Stadt und erschienen vielen Menschen. 54Der Hauptmann und die Leute, die mit ihm Jesus bewachten, sahen das Erdbeben und die anderen Geschehnisse und erschraken sehr. Sie sagten: »Dieser Mensch ist wahrhaftig Gottes °Kind55Und viele Frauen waren dort und beobachteten von ferne. Sie waren Jesus von Galiläa an gefolgt, um mit ihm zu °arbeiten. 56Unter ihnen waren Maria aus Magdala und Maria, die Tochter des Jakobus und Mutter des Josef, und die Mutter der Söhne des Zebedäus.
57Als es Abend geworden war, kam ein reicher Mann von Arimatäa, mit Namen Josef, der auch ein Jünger Jesu geworden war. 58Er ging zu Pilatus und bat um den °Leichnam Jesu. Da befahl Pilatus, ihn ihm zu geben. 59Josef nahm den Leichnam, wickelte ihn in saubere Leinwand 60und legte ihn in seine neue Grabkammer, die er in den Fels hatte schlagen lassen. Er wälzte einen großen Stein vor die Tür des Grabes und ging davon. 61Maria von Magdala und die andere Maria saßen vor dem Grab.
62Am nächsten Tag, der auf den Rüsttag folgt, versammelten sich die Hohenpriester und Leute aus der pharisäischen Bewegung bei Pilatus. 63Sie sagten: »°Gebieter, wir haben uns daran erinnert, dass dieser Betrüger, als er noch lebte, gesagt hat: ›Ich werde nach drei Tagen °aufstehen.‹ 64Gib also Anweisung, dass das Grab bis zum dritten Tag gesichert wird, damit seine °Anhängerschaft nicht kommt und ihn stiehlt. Sie könnten dann dem °Volk sagen: ›Er ist von den Toten aufgestanden.‹ So würde der letzte Betrug noch schlimmer als der erste.« 65Pilatus sagte zu ihnen: »Hier habt ihr eine Wache. Geht und schafft Sicherheit, wie ihr es versteht.«