z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Matthäusevangelium

Kapitel 13

26Als aber die Saat wuchs und Frucht trug, da kam auch das Unkraut hervor. 27Da gingen die °Sklavinnen und Sklaven zu ihrer Herrschaft und sprachen: ›Mein °Herr, hast du nicht guten Samen in deinen Acker gesät? Woher kommt nun das Unkraut?‹ 28Diese aber sagte zu ihnen: ›Eine feindselige Person hat das getan.‹ Die Sklavinnen(676) und Sklaven erwiderten: ›Willst du nun, dass wir hingehen und es einsammeln?‹ 29Darauf antwortete die Herrschaft: ›Nein, damit ihr nicht beim Sammeln des Unkrauts zugleich damit auch den Weizen ausreißt. 30Lasst beides zusammen wachsen bis zur Ernte. Und zur Zeit der Ernte werde ich den Erntearbeiterinnen und -arbeitern sagen: ¹Sammelt zuerst das Unkraut und bündelt es, um es zu verbrennen, den Weizen aber bringt in meine Scheune ein.“‹«
31Ein weiteres Gleichnis gab er ihnen zum Nachdenken: »Die °Welt Gottes ist mit einem Senfkorn zu vergleichen, das ein Mann in seinen Acker säte. 32Es ist kleiner als alle Samen, wenn es jedoch ausgewachsen ist, wird es die größte aller Gartenpflanzen. Es wird zu einem Baum, so dass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen wohnen.«
33Er erzählte ihnen ein weiteres Gleichnis: »Die Welt Gottes ist mit Sauerteig zu vergleichen, den eine Frau nahm und in drei Sat(677) Mehl verbarg, bis das ganze Mehl durchsäuert war.« 34Dieses alles redete Jesus in Gleichnissen zur Volksmenge; und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen. 35Damit sollte erfüllt werden, was durch den Propheten gesagt wurde: Ich werde meinen Mund öffnen, um in Gleichnissen zu sprechen. Ich werde aussprechen, was von Anfang der Welt an verborgen da war.
36Nun verließ er die Menschenmenge und ging ins Haus. Seine °Jüngerinnen und Jünger kamen zu ihm und sagten: »Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut im Feld.« 37Er antwortete: »Der den guten Samen sät, ist der °kommende Mensch. 38Der Acker ist die Welt. Die guten Samen sind die °Töchter und Söhne °Gottes. Das Unkraut sind die Töchter und Söhne des Bösartigen. 39Denn die feindliche Person, die sie gesät hat, ist die °teuflische Macht. Die Ernte ist das Ende der °Weltzeit; die die Ernte einholen, sind die °Engel. 40Wie nun das Unkraut eingesammelt und mit Feuer verbrannt wird, so wird es beim Ende der Weltzeit zugehen. 41Der °kommende Mensch wird seine Engel aussenden und sie werden aus seinem °Königtum alles einsammeln, das zur Untreue Gott gegenüber verleitet, und die Menschen, die die °Tora übertreten haben. 42Und sie werden sie in den Feuerofen werfen. Dort werden sie klagen und vor Verzweiflung mit den Zähnen knirschen. 43Dann werden die Gerechten wie die Sonne leuchten in der °Welt Gottes, der °Vater und Mutter für sie ist. Die Ohren haben zu hören, sollen hören!
44Die °Welt Gottes ist mit einem Schatz zu vergleichen, der im Acker versteckt war. Jemand fand den Schatz, versteckte ihn und geht voll Freude los, verkauft alle Habe und kauft jenen Acker. 45Die °gerechte Welt Gottes ist auch einer Person zu vergleichen, die Handel treibt und auf der Suche nach schönen Perlen ist. 46Als sie eine kostbare Perle fand, ging sie los, verkaufte alle Habe und kaufte sie.
47Die °Welt Gottes ist weiterhin mit einem Netz zu vergleichen, das in den See ausgeworfen wurde und Fische von allen möglichen Sorten zusammenbrachte. 48Als es voll war, zogen es die Leute ans Ufer und setzten sich hin und sammelten die guten in Gefäße, die unbrauchbaren warfen sie weg. 49So wird es am Ende der °Weltzeit zugehen. Die °Engel werden ausgehen und die bösartigen Menschen aus der Mitte der Gerechten heraussuchen. 50und sie werden sie in den Feuerofen werfen. Dort werden sie klagen und vor Verzweiflung mit den Zähnen knirschen.