z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Markusevangelium

Kapitel 9

10Und sie merkten sich das Gesagte und diskutierten miteinander, was das bedeute: von den Toten auferstehen.
11Sie fragten ihn: »Sagen die Toragelehrten nicht, zuerst müsse Elija kommen?« 12Er antwortete ihnen: »Gewiss kommt Elija zuerst, bringt alles in Ordnung und sorgt für Gerechtigkeit. Und was steht über den °Menschen geschrieben? Dass er viel leiden muss und verachtet werden wird. 13Aber ich sage euch: Elija ist bereits gekommen, und sie haben ihm angetan, was sie wollten, wie über ihn geschrieben steht.«
14Als die vier zu den anderen °Jüngerinnen und Jüngern kamen, sahen sie viel Volk um sie herum und Toragelehrte, die mit ihnen diskutierten. 15Sobald die Leute ihn erblickten, geriet das ganze Volk in ehrfürchtiges Staunen. Alle liefen herbei und begrüßten ihn. 16Er fragte sie: »Worüber diskutiert ihr mit meinen Vertrauten?« 17Einer aus dem Volk antwortete Jesus: »Lehrer, ich habe meinen °Sohn zu dir gebracht. Er hat einen °Geist in sich, der ihn sprachlos macht. 18Wo immer er ihn packt, wirft er ihn zu Boden. Mein Sohn hat dann Schaum vor dem Mund, knirscht mit den Zähnen und wird starr. Ich habe deine °Jüngerinnen und Jünger gebeten, sie möchten ihn von dem krank machenden Geist befreien, doch sie hatten nicht die Kraft.« 19Jesus entgegnete ihnen: »Oh, ihr Mitmenschen ohne Vertrauen, wie lange werde ich bei euch sein? Wie lange werde ich euch ertragen? Bringt den Jungen zu mir.« 20Sie brachten den Jungen zu ihm. Als der Junge Jesus sah, riss der Geist ihn sofort hin und her. Er fiel auf die Erde, wälzte sich und hatte Schaum vor dem Mund. 21Jesus fragte den °Vater: »Wie lange leidet er schon daran?« Der sagte: »Von klein auf; 22schon oft hat der Geist mein Kind ins Feuer oder ins Wasser geworfen, um es zu töten. Wenn du die Macht hast, hilf uns und hab mit uns Erbarmen.« 23Jesus entgegnete ihm: »Was heißt: wenn du die Macht hast? Alles ist möglich für die, die °vertrauen24Da schrie der Vater des Kindes auf und sagte: »Ich vertraue, hilf meinem Mangel an Vertrauen.« 25Als Jesus sah, dass das Volk zusammenlief, bedrohte er den unreinen °Geist und sagte zu ihm: »Du sprachlos und taub machender °Geist, ich gebiete dir, lass den Jungen frei und belaste ihn nie wieder.« 26Da schrie der Geist auf, schüttelte den Jungen heftig und gab ihn frei. Der Junge lag wie tot da, so dass die Menge sagte: »Er ist gestorben.« 27Jesus nahm seine Hand, °ließ ihn auferstehen, und er °stand aus seiner Krankheit auf. 28Nachdem er in ein Haus hineingegangen war, fragten ihn seine °Jüngerinnen und Jünger, als sie allein waren: »Wie kommt es, dass wir ihn nicht von dem Geist befreien konnten?« 29Er antwortete: »Von dieser Art Dämonen können Menschen nur durch das Gebet befreit werden.«
30Von dort gingen sie weg und zogen durch Galiläa hindurch. Er wollte nicht, dass ihn jemand erkenne. 31°Die ihm nachfolgten, die lehrte er nämlich und sagte ihnen: »Der °Mensch wird in die Hände der Menschen übergeben, und die werden ihn töten. Und wenn er getötet worden ist, wird er nach drei Tagen °auferstehen32Aber sie verstanden diese Worte nicht und fürchteten sich, ihn zu fragen.
33Sie kamen nach Kafarnaum. Im Haus angekommen fragte er sie: »Worüber habt ihr unterwegs miteinander gesprochen?« 34Sie aber schwiegen, denn unterwegs hatten sie miteinander darüber geredet, wer am wichtigsten sei.