z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Markusevangelium

Kapitel 3

20Und er ging nach Hause. Wieder versammelte sich das Volk, so dass sie nicht einmal etwas Brot essen konnten. 21Als seine Verwandten das hörten, kamen sie herbei, um ihn wegzuschleppen. Sie sagten nämlich: »Er hat den Verstand verloren.«
22Da sagten die toragelehrten Frauen und Männer, die aus Jerusalem herabgekommen waren: »Er trägt Beëlzebul(686) in sich und durch das Oberhaupt der °Dämonen befreit er von Dämonen.« 23Er rief sie herbei und sprach sie in Gleichnissen an: »Wie kann °Satan einen anderen Satan vertreiben? 24Immer wenn ein °Machtbereich durch innere Streitigkeiten gespalten ist, kann ein solcher Machtbereich nicht bestehen bleiben. 25Und wenn ein Haus durch innere Streitigkeiten gespalten ist, kann ein solches Haus nicht bestehen bleiben. 26Und wenn Satan gegen sich selbst aufsteht und in sich gespalten ist, kann er nicht bestehen bleiben, sondern es hat ein Ende mit ihm. 27Vielmehr: Keine Person kann in das Haus starker Menschen eindringen, um ihre Habseligkeiten zu stehlen, ohne vorher die Starken zu fesseln. Erst dann wird sie das Haus der Starken ausrauben. 28Ja, ich sage euch: Alles wird den °Menschenkindern erlassen werden, ungerechtes Tun und Schmähreden, so viel sie auch gotteslästerlich reden mögen. 29Wer aber gegen die heilige °Geistkraft spottet, findet in °Ewigkeit keine Vergebung, sondern bleibt auf ewig Gott fern.« 30Denn sie hatten gesagt: »Er hat einen unreinen °Geist«.
31Jesu Mutter und Geschwister kamen, standen vor dem Haus und ließen ihn zu sich rufen. 32Um Jesus herum saß eine Volksmenge. Da sagten einige zu ihm: »Deine Mutter, deine Brüder und deine Schwestern sind draußen und suchen dich.« 33Er antwortete ihnen und sagte: »Wer ist meine Mutter? Wer sind meine Geschwister?« 34Er schaute sich um, sah sie im Kreis um ihn herum sitzen und sprach: »Ihr seid meine Mutter und meine Geschwister. 35Alle, die den Willen Gottes tun, sind mein Bruder, meine Schwester und Mutter.«