z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Lukasevangelium

Kapitel 20

26Und sie konnten ihn nicht bei einem Wort vor dem Volk ergreifen, und sie staunten über seine Antwort und schwiegen.
27Einige Sadduzäer kamen hinzu, die bestreiten, dass es °Auferstehung gebe. Sie fragten ihn: 28»Lehrer, Mose hat uns geschrieben: wenn der Bruder eines Mannes stirbt, der eine Frau hatte, aber kinderlos war, soll sein Bruder die Frau heiraten und seinem Bruder Samen auferstehen lassen. 29Es waren nun sieben Brüder. Der erste heiratete eine Frau und starb kinderlos. 30Der zweite 31und der dritte heiratete dieselbe, so taten alle sieben, und sie hinterließen kein Kind und starben. 32Am Schluss starb auch die Frau. 33Die Frau nun, welchem von ihnen soll sie bei der Auferstehung als Frau gehören? Denn die sieben haben diese ja alle zur Frau gehabt!« 34Und Jesus sagte zu ihnen: »Die °Kinder dieser °Welt heiraten und werden verheiratet, 35jene aber, die würdig sein werden, jener Welt anzugehören und der Auferstehung von den Toten: die heiraten nicht und werden nicht verheiratet. 36Auch sterben können sie dann nicht mehr, denn sie sind engelgleich, und als °Kinder Gottes haben sie Teil an der Auferstehung. 37Dass die Toten aber °auferweckt werden, hat doch auch Mose beim Dornbusch angedeutet: Wie er die Lebendige nennt: °Gott Abrahams und Gott Isaaks und Gott Jakobs. 38Gott aber ist nicht Gott von Toten, sondern von Lebenden: für ihn sind alle lebendig.« 39Einige von den Schriftgelehrten aber antworteten und sagten: »Lehrer, du hast gut gesprochen.« 40Und niemand wagte es mehr, ihn etwas zu fragen.

41Er sprach aber zu ihnen: »Wieso sagen sie, der °Christus sei ein °Sohn Davids? 42David selbst sagt nämlich im Buch der Psalmen: Die Lebendige sprach zu meinem °Herrn: ›Setze dich zu meiner Rechten, 43bis ich deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege!‹ 44David also nennt ihn ›Herr‹ – wie kann er dann sein Sohn sein?
45Während das ganze °Volk zuhörte, sprach er zu seinen °Jüngerinnen und Jüngern: 46»Nehmt euch in Acht vor den Schriftgelehrten, sie gehen gern in langen Gewändern herum und sie lieben die Begrüßungen auf den Märkten, die ersten Ränge in den °Gemeinden und die obersten Plätze bei den Mahlzeiten. 47Sie zehren die Häuser der Witwen auf und sprechen zum Schein lange Gebete vor. Sie werden ein umso strengeres Gericht empfangen.«