z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Leviticus. Das dritte Buch der Tora

Kapitel 23

19Ihr sollt einen Ziegenbock als °Reinigungsgabe bereiten und zwei einjährige Schafe als °Schlachtmahlgabe. 20Der Priester bringt sie mit dem Brot des ersten Getreides als Schwinggabe vor Adonaj über den beiden Schafen dar; heilig sind sie Adonaj, dem Priester gehören sie.
21Ihr ruft eben an diesem Tag zur heiligen Versammlung auf, und es gelte für euch, dass ihr keinerlei Arbeit zum Lebensunterhalt verrichtet.

Dies ist euch eine immerwährende Ordnung an allen euren Wohnsitzen von Generation zu Generation.

22Wenn ihr aber die Ernte eures Landes haltet, ernte nicht vollständig bis zum Rand deines Feldes ab und halte nicht Nachlese bei deiner Ernte. Für den °Armen und die Fremde sollst du es lassen.
Ich, Adonaj, Gott-für-euch.
23Adonaj sprach zu Mose:
24Sprich zu den Nachkommen Israels: Im siebten Monat, am Ersten des Monats, sei euch eine Unterbrechung wie am Sabbat, Lärmblasen zur Erinnerung, ein Aufruf zur Heiligung. 25Verrichtet keinerlei Arbeit zum Lebensunterhalt und bringt eine Feuergabe für Adonaj dar.
26Adonaj sprach zu Mose:
27Jedoch am Zehnten des siebten Monats sei Jom Kippur, Versöhnungstag. Da sei ein Aufruf zur Heiligung für euch. Ihr sollt euch °Selbstbeschränkung auferlegen und eine Feuergabe für Adonaj darbringen. 28An eben diesem Tag verrichtet ihr keinerlei Arbeit, denn es ist der Versöhnungstag, um an euch vor Adonaj, Gott-füreuch, die °Versöhnungs- und Reinigungshandlung zu vollziehen. 29Denn jede Person, die sich an diesem Tag nicht selbst beschränkt, wird von ihrer Abstammungsgemeinschaft ausgeschlossen. 30Jede Person, die irgendeine Arbeit an diesem Tag verrichtet, werde ich aus der Mitte ihrer Abstammungsgemeinschaft verloren gehen lassen. 31Ihr verrichtet keinerlei Arbeit.

Dies ist euch eine immerwährende Ordnung von Generation zu Generation an allen euren Wohnsitzen.

32Eine Unterbrechung wie am Sabbat ist dies für euch und ihr sollt euch Selbstbeschränkung auferlegen. Vom Abend des neunten Tags dieses Monats bis zum darauf folgenden Abend sollt ihr euren Sabbat auf besondere Weise begehen.
33Adonaj sprach zu Mose:
34Sprich zu den Nachkommen Israels:
Am 15. Tag dieses siebten Monats ist Sukkot, Laubhüttenfest, sieben Tage lang für Adonaj. 35Am ersten Tag sei ein Aufruf zur Heiligung. Keinerlei Arbeit zum Lebensunterhalt verrichtet ihr. 36Sieben Tage lang bringt ihr eine Feuergabe für Adonaj dar. Am achten Tag sei ein Aufruf zur Heiligung für euch, und ihr bringt eine Feuergabe für Adonaj dar. Ein Feiertag ist dies. Keinerlei Arbeit zum Lebensunterhalt verrichtet ihr.
37Dies sind die festgesetzten Zeiten Adonajs, die ihr als heilig ausrufen sollt, um Adonaj Feuergaben darzubringen, Brandgaben, Speisegaben, Schlachtgaben und Trankgaben, jeweils dem Tag entsprechend. 38Die Sabbate Adonajs, eure Gaben, die ihr gelobt habt und die ihr spontan Adonaj gebt, sind davon unberührt.
39Jedoch, am 15. Tag des siebten Monats, wenn ihr den Ertrag des Landes eingesammelt habt, sollt ihr das Fest für Adonaj feiern, sieben Tage lang. Am ersten Tag sei eine Unterbrechung wie am Sabbat und am achten Tag sei eine Unterbrechung wie am Sabbat. 40Am ersten Tag sollt ihr euch die üppige Frucht der Bäume nehmen, Palmwedel und Zweige von Laubbäumen und Bachweiden. Sieben Tage lang seid fröhlich vor Adonaj, Gott-für-euch. 41Ihr sollt das Fest Adonajs sieben Tage im Jahr feiern.

Dies ist eine immerwährende Ordnung von Generation zu Generation.

Im siebten Monat sollt ihr es feiern. 42In Laubhütten sollt ihr sieben Tage lang wohnen. Alle, die in Israel einheimisch sind, sollen in Laubhütten wohnen, 43damit eure nachfolgenden Generationen erfahren, dass ich die Nachkommen Israels in Laubhütten habe wohnen lassen, als ich sie aus Ägypten herausführte.
Ich, Adonaj, Gott-für-euch.