z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Über die Zeit Josuas

Kapitel 24

8Ich ließ euch in das Land der Amoriterinnen und Amoriter kommen, die auf der anderen Seite des Jordans wohnten. Sie kämpften gegen euch, aber ich gab sie in eure Hand, so dass ihr deren Land in Besitz nehmen konntet, ich riss sie vor euch aus. 9Balak ben-Zippor, der König von Moab, stand auf und kämpfte gegen Israel: Er schickte nach Bileam ben-Beor, er ließ ihn rufen, damit er euch verfluche. 10Ich aber war nicht willens Bileam zuzuhören – da segnete und segnete er euch, ich rettete euch aus seiner Hand. 11Ihr seid über den Jordan gezogen und nach Jericho gekommen. Die Herren von Jericho, die amoritischen und die perisitischen, die kanaanäischen, die hetitischen und die girgaschitischen, die hiwitischen und die jebusitischen Menschen kämpften gegen euch – ich gab sie in eure Hand. 12Ich schickte Hornissen vor euch her, die trieben sie aus vor euch her, die beiden amoritischen Könige – nicht dein Schwert und nicht dein Bogen war es! 13Ich gab euch ein Land, mit dem ihr keine Mühe hattet, und Städte, die ihr nicht erbaut habt. Ihr wohntet in ihnen, während ihr von Weinbergen und Olivenhainen essen konntet, die ihr nicht gepflanzt hattet.
14Jetzt ist es an euch: Fürchtet Adonaj, °seid voll und ganz, wahrhaftig und °zuverlässig für ihn da! Wendet euch ab von den Gottheiten, denen eure Eltern auf der anderen Seite des Stroms und in Ägypten °gedient haben – dient ihr Adonaj! 15Wenn es in euren Augen schlecht ist, für Adonaj °da zu sein, dann wählt für euch jetzt, für wen ihr da sein wollt – sei es für die Gottheiten, denen eure Eltern von der anderen Seite des Stroms an dienten, sei es für die Gottheiten der Amoriterinnen und Amoriter, in deren Land ihr wohnt – ich aber und die, die zu mir gehören, wollen für Adonaj da sein!«
16Die Frauen und Männer des Volkes antworteten: »Auf keinen Fall wollen wir Adonaj verlassen und im Stich lassen, um anderen Gottheiten zu dienen! 17Adonaj, unsere Gottheit, allein war es ja, die uns und unsere Eltern hinaufgeführt hat aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der °Sklaverei, und die vor unseren Augen jene großen Zeichen getan hat – sie hat auf uns Acht gegeben auf dem ganzen Weg, den wir gegangen sind, und bei allen °Völkern, in deren Mitte wir vorübergezogen sind. 18Adonaj hat alle Völker, auch die amoritischen Einwohnerinnen und Einwohner des Landes, vor uns hergetrieben. Auch wir, wir wollen für Adonaj da sein, denn sie ist unsere Gottheit!«
19Josua sprach zum Volk: »Ihr seid gar nicht imstande, für Adonaj da zu sein; sie ist ja eine °heilige Gottheit, eine eifersüchtige Gottheit – sie nimmt eure °Verbrechen und eure °Verfehlungen nicht auf die leichte Schulter. 20Ja: Ihr werdet Adonaj verlassen, fremden Gottheiten dienen. Dann °wendet er sich ab, tut euch Böses an, er macht euch ein Ende, nachdem er euch so lange Gutes getan hat.«
21Das Volk sprach zu Josua: »Nicht! Wir werden für Adonaj da sein!« 22Da sprach Josua zum Volk: »Ihr selbst seid eure Zeuginnen und Zeugen: Ihr selbst habt für euch Adonaj gewählt, habt ausgewählt, für ihn da zu sein.« Und sie sagten: »Wir bezeugen das!«
23»Jetzt gilt es: Wendet euch ab von den fremden Gottheiten in eurer Mitte! Streckt eure °Herzen nach Adonaj aus, der Gottheit Israels!« 24Die Frauen und Männer des Volkes sprachen zu Josua: »Wir wollen Adonaj, unserer Gottheit, dienen und auf ihre Stimme hören!« 25An diesem Tag schloss Josua eine °Bundesverpflichtung für das °Volk. Und er legte den Menschen des Volkes in Sichem Bestimmung und °Rechtssatz vor. 26Und Josua schrieb jene Worte in die Schriftrolle der °Tora Gottes. Dann nahm er einen großen Stein und stellte ihn dort auf, unter der Eiche am Heiligtum Adonajs. 27Josua sprach zum ganzen Volk: »Passt auf: Dieser Stein wird unser Zeuge sein; er hat ja alle Worte Adonajs gehört, die er mit uns geredet hat. Er wird euer Zeuge sein, damit ihr eure Gottheit nicht verleugnet!« 28Damit schickte Josua das Volk fort – jede und jeden zum eigenen Erbbesitz. 29Nach jenen Ereignissen starb Josua ben-Nun, der °Vertraute Adonajs, im Alter von 110 Jahren. 30Sie begruben ihn im Gebiet seines Erbbesitzes, in Timnat-Serach im Bergland Efraims, nördlich des Berges Gaasch.
31Israel diente Adonaj das ganze Leben Josuas und alle Tage der Ältesten, die Josua überlebten und die von allem wussten, was Adonaj für Israel getan hatte.
32Die Gebeine Josefs, die die Israelitinnen und Israeliten aus Ägypten heraufgebracht hatten, begruben sie in Sichem, auf dem Feldstück, das Jakob von den Nachkommen Hamors, des Vaters Sichems, für 100 Kesita erworben hatte; es gehört den Nachkommen Josefs als Erbbesitz.