z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Genesis. Das erste Buch der Tora

Kapitel 47

4Und sie sagten zu Pharao: »tüchtige Männer gibt, dann setze sie ein zu Obersten des Herdenbesitzes, der mir gehört!«
7Und Josef brachte seinen Vater Jakob und stellte ihn vor Pharaos Angesicht und Jakob segnete Pharao. 8Pharao sagte zu Jakob: »Wie viele sind die Tage deiner Lebensjahre?« 9Jakob sagte zu Pharao: »Die Tage der Jahre meiner Fremdlingschaft sind 130 Jahre. Gering und schlimm waren die Tage meiner Lebensjahre, sie reichen nicht an die Tage der Lebensjahre meiner Väter in den Tagen ihrer Fremdlingschaft.« 10Und Jakob segnete Pharao und ging weg vom Angesicht Pharaos.
11Josef aber ließ seinen Vater und seine Brüder wohnen und gab ihnen Verfügungsland im Lande Ägypten, im besten Teil des Landes, im Land Ramses, wie Pharao es angeordnet hatte. 12Und Josef versorgte seinen Vater und seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters mit Brot nach dem Bedarf der Kinderschar. 13Aber Brot gab es im ganzen Land nicht, denn der Hunger lastete sehr schwer. Erschöpft vor Hunger waren das Land Ägypten und das Land Kanaan. 14Da sammelte Josef alles Silbergeld ein, das im Lande Ägypten und im Land Kanaan aus dem getätigten Getreidehandel vorhanden war, und brachte es ins Haus Pharaos. 15So ging das Silbergeld aus im Land Ägypten und im Land Kanaan, und ganz Ägypten kam zu Josef und sagte: »Gib uns Brot! Warum sollen wir vor deinen Augen sterben – Geld ist ja nicht da!?« 16Da sagte Josef: »Gebt mir euren Herdenbesitz, so will ich es euch um den Preis eures Herdenbesitzes geben, wenn kein Geld da ist.« 17Da brachten sie ihren Herdenbesitz zu Josef und Josef gab ihnen Brot um Pferde, um den Besitz von Schaf- und Rinderherden und um Esel. Und Josef brachte sie zur Ruhe mit Brot um den Wert all ihres Herdenbesitzes in diesem Jahr. 18Als dieses Jahr zu Ende war, kamen sie im zweiten Jahr wieder zu ihm und sagten zu ihm: »Wir wollen vor meinem Herrn nichts verhehlen. Es ist doch so: Das Silbergeld ist alle und der Herdenbesitz befindet sich bei meinem Herrn, nichts haben wir übrig behalten vor meinem Herrn außer unsrem Leib und unserem Ackerland. 19Warum sollen wir sterben vor deinen Augen, wir und unser Ackerland? Erwirb uns und unser Ackerland um Brot; so wollen wir und unser Ackerland in Pharaos Dienstbarkeit fallen! Gib uns Saatgut, auf dass wir leben und nicht sterben und das Ackerland nicht verödet liege!« 20Da erwarb Josef das ganze Ackerland Ägyptens für Pharao, denn Ägypten hatte Mann für Mann sein Feld verkauft – der Hunger war ja hart gegen sie. So kam das Land an Pharao. 21Das Volk aber überführte er in Dienstbarkeit von einem Ende der Grenze Ägyptens bis zum anderen. 22Nur das Ackerland der Priester erwarb er nicht – ein festgesetztes Einkommen bekamen die Priester ja von Pharao, sie verzehrten ihr festgesetztes Einkommen, das ihnen Pharao gegeben hatte. Darum hatten sie ihr Ackerland nicht verkauft. 23Josef sagte zum Volk: »Hiermit habe ich euch selbst heute erworben und auch euer Ackerland für Pharao. Da habt ihr Saatgut, besät das Ackerland! 24Und was die Erträge betrifft, so gebt ihr ein Fünftel Pharao und vier Teile sollen euch gehören zur Feldsaat, für eure Ernährung und für die, die in euren Häusern sind, und zum Essen für eure Kinderschar.« 25Sie sagten: »Du hast uns am Leben erhalten. Mögen wir Wohlwollen und Zuwendung finden in den Augen meines Herrn, dann wollen wir Pharao dienstbar werden.« 26Da legte Josef das zu einer festen Satzung bis auf den heutigen Tag auf das Ackerland Ägyptens für Pharao in Bezug auf den Fünften. Allein das Ackerland der Priester war nicht an Pharao gegangen. 27So wohnte Israel im Lande Ägypten im Lande Goschen. Darin erhielten sie Verfügungsland und sie wurden fruchtbar und sehr zahlreich. 28Und Jakob lebte im Lande Ägypten 17 Jahre, so beliefen sich die Tage Jakobs auf 147 Lebensjahre.