z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Exodus. Das zweite Buch der Tora

Kapitel 34

10Gott erwiderte: »Gut, ich will einen °Bund mit euch schließen. Vor dem ganzen Volk werde ich Erstaunliches tun, wie es auf der ganzen Erde und unter allen °Nationen noch nie geschehen ist. Alle Menschen der °Gemeinde, in der du lebst, sollen Meine Taten miterleben; gewaltig ist, was ich für euch tun werde. 11Beachte sorgfältig, was ich dir heute auftrage. Ich werde die anderen Völker vor euch vertreiben, die amoritischen, kanaanäischen, hetitischen, perisitischen, hiwitischen und jebusitischen Stämme. 12Schließt nur ja keine °Verträge mit diesen Menschen, die du dort antriffst. Das würde euch ins Verderben stürzen. 13Ihr sollt vielmehr ihre Altäre zerstören, ihre Mazzeben(71) zerschlagen, ihre heiligen Bäume fällen. 14Denn ihr dürft einfach keine andere °Gottheit verehren. Ich-bin-da bin voll Leidenschaft, eine verzehrende Liebe ist in mir. 15Ihr dürft keinen °Bund mit der Landesbevölkerung eingehen. Sonst passiert Folgendes: Sie laufen hinter ihren Gottheiten her, opfern ihnen und laden euch eventuell zu ihren °Mahlzeiten ein. 16Oder ihr sucht euch unter ihnen Frauen für eure Söhne, und dann laufen die Schwiegertöchter hinter deren Gottheiten her und verführen eure Söhne zu fremdem Gottesdienst.«
17»Du darfst dir keine Gottesstatuen gießen. 18Das Mazzenfest sollst du feiern: Im Monat Abib sollt ihr sieben Tage lang ungesäuertes Brot essen, wie ich es euch aufgetragen habe, denn in diesem Monat seid ihr aus Ägypten ausgewandert. 19Alles Erstgeborene gehört mir. Erste männliche Würfe in deiner Herde, sei es von Rind oder Schaf, sind mein eigen. 20Ein Eselsfohlen kannst du durch ein Lamm ersetzen; willst du es nicht auslösen, brich ihm den Hals. Deinen erstgeborenen Sohn musst du auslösen. Kein Mensch soll vor mir mit leeren Händen erscheinen. 21Sechs Tage sollst du °arbeiten, aber am siebten Tag ausruhen. Auch in der Zeit von Aussaat und Ernte sollst du das tun. 22Das Siebenwochenfest sollst du feiern, wenn die Weizenernte eingebracht ist, das Fest der Fruchtlese am Ende des Jahres. 23Dreimal im Jahr sollen alle deine Männer vor Ihr, der Herrin, der Gottheit Israels erscheinen. 24Ich werde die °anderen Völker vor dir vertreiben und deine Grenzen absichern, so dass kein Feind dein Land begehren kann, wenn du dreimal jährlich zu Ihm, deinem Gott, hinaufziehst. 25Das Blut meines Opfertieres darfst du nicht zusammen mit gesäuertem Brot darbringen; vom Opfer des Pessachfestes darf nichts bis zum anderen Morgen übrig bleiben. 26Die allerersten Früchte deines Ackerbodens sollst du in Ihr Haus bringen; das Böckchen dürft ihr nicht in der Milch seiner Mutter zubereiten.«
27Er sprach zu Mose: »Schreibe dir alle diese °Worte auf, denn aufgrund dieser Worte habe ich mit dir und mit Israel einen °Bund geschlossen.« 28Mose blieb bei Ihr 40 Tage und 40 Nächte; er aß nichts und trank nichts. Er schrieb nur die Bundessatzung, die zehn °Worte, auf die Steintafeln. 29Als Mose dann mit den beiden Satzungstafeln in der Hand vom Berg Sinai herunterkam, ahnte er nicht, dass sein Gesicht wegen des Gesprächs mit Gott strahlend glänzte. 30Aaron und ganz Israel aber bemerkten sofort die glänzende Gesichtshaut des Mose. Sie °bekamen Angst und wollten ihm nicht nahe kommen. 31Mose rief sie jedoch herzu, es kamen zunächst Aaron und die Gemeindeleitung; Mose redete gütlich mit ihnen. 32Danach trauten sich auch die anderen Gemeindeglieder an ihn heran. Er gab ihnen alle Anordnungen weiter, die Er ihm auf dem Berg Sinai °gegeben hatte. 33Nachdem er ihnen alles erzählt hatte, verhüllte Mose sein Gesicht. 34Doch wenn er in das Zelt ging, um mit Ihr zu reden, nahm er die Hülle ab. Erst wenn er wieder heraustrat, um der Gemeinde Israel die Botschaften mitzuteilen,