z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Exodus. Das zweite Buch der Tora

Kapitel 21

27Ist es ein Zahn, der einer Sklavin oder einem Sklaven ausgeschlagen wird, dann bekommt die geschädigte Person wegen des Zahns ihre Freiheit zurück.
28Wenn ein Stier einen Mann oder eine Frau tödlich verletzt, wird der Stier gesteinigt. Sein °Fleisch darf man nicht essen; Besitzer oder Besitzerin des Tieres bleiben straffrei. 29Hat der Stier jedoch vorher schon öfter zugestoßen und war das den Verantwortlichen bekannt, ohne dass man das Tier besonders verwahrt hätte, und es tötet wieder einen Mann oder eine Frau, so wird der Stier gesteinigt und auch sein Halter oder seine Halterin muss sterben. 30Wird ihm oder ihr die Zahlung eines °Sühnegeldes zugestanden, dann muss er bzw. sie die auferlegte Summe entrichten und sich damit freikaufen. 31Verletzt der Stier einen Jungen oder ein Mädchen tödlich, soll man den gleichen Rechtssatz anwenden. 32Tötet der Stier einen Sklaven oder eine Sklavin, muss der Besitzer oder die Besitzerin 30 Silberschekel an die geschädigte Familie zahlen. Der Stier wird gesteinigt.
33Wenn jemand eine Zisterne offen stehen lässt, oder sie frisch aushebt und nicht abdeckt, und es verunglückt darin ein Rind oder ein Esel, 34dann muss der Eigentümer oder die Eigentümerin der Zisterne den Wert des Tieres ersetzen, darf aber den Kadaver behalten. 35Wenn ein Rind das Tier eines oder einer anderen tödlich verletzt, soll man das lebende Rind verkaufen und den Erlös untereinander teilen. Das getötete Tier soll ebenfalls geteilt werden. 36War aber bekannt, dass das Rind schon öfter zugestoßen hatte und sein Besitzer oder seine Besitzerin hatte es nicht besonders verwahrt, dann soll er oder sie vollen Ersatz leisten – ein lebendes Rind für das tote –, aber den Kadaver behalten. 37Wenn jemand ein Rind oder Schaf oder eine Ziege stiehlt und das Tier schlachtet oder verkauft, so muss sie oder er im ersten Fall fünf Rinder erstatten, in den anderen Fällen vier Schafe oder Ziegen.