z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Deuteronomium. Das fünfte Buch der Tora

Kapitel 16

1Beachte den Monat Abib und feiere das Pessachfest für Adonaj, deine Gottheit, denn im Monat Abib führte Adonaj, deine Gottheit, dich nachts aus Ägypten. 2Schlachte zum Pessachfest für Adonaj , deine Gottheit, ein Schaf, eine Ziege oder ein Rind an dem Ort, den Adonaj auswählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen. 3Iss sieben Tage kein aufgegangenes Brot dazu, sondern Mazzen, das °Armenbrot. Schließlich bist du überstürzt aus Ägypten ausgezogen. Denke Zeit deines Lebens an den Tag, an dem du aus Ägypten auszogst. 4Sieben Tage soll in deinem ganzen Gebiet bei dir kein Sauerteig zu sehen sein. Lasse nichts von dem Fleisch der Tiere, die du am Abend des ersten Tages geschlachtet hast, über Nacht übrig bis zum Morgen. 5Du kannst das Pessachtier nicht innerhalb irgendeiner deiner Städte schlachten, die Adonaj, deine Gottheit, dir geben wird. 6Nur an dem Ort, den Adonaj, deine Gottheit, auswählen wird, um ihren Namen dort wohnen zu lassen, sollst du das Pessachtier schlachten, am Abend, wenn die Sonne untergegangen ist, zu der Jahreszeit, als du aus Ägypten ausgezogen bist. 7Koche und iss es an dem Ort, den Adonaj, deine Gottheit, sich auswählen wird. Am Morgen mache dich dann auf und gehe zu deinen Zelten zurück. 8Sechs Tage lang sollst du Mazzen essen. Am siebten Tag ist ein Fest für Adonaj, deine Gottheit. Verrichte dann keine Arbeit.
9Zähle dann sieben Wochen ab: Von dem Moment an, wo die Sichel an den Halm gelegt wird, fange an, sieben Wochen abzuzählen. 10Feiere dann Schawuot, das Wochenfest, für Adonaj, deine Gottheit, mit all dem, was du freiwillig gibst, je nach dem Maß, wie Adonaj, deine Gottheit, dich segnet. 11Freue dich vor Adonaj, deiner Gottheit: du, mit deinem Sohn und deiner Tochter, mit deinem °Sklaven und deiner Sklavin und den levitischen Familien, die in deiner Stadt leben. Freue dich mit den Fremden, den Waisen und den Witwen, die unter dir leben, an dem Ort, den Adonaj, deine Gottheit, auswählen wird, um ihren Namen dort wohnen zu lassen. 12Denke daran, dass du in Ägypten versklavt warst, indem du darauf achtest, diese Bestimmungen zu befolgen.
13Wenn du die Ernte von deiner Tenne und deiner Kelter eingebracht hast, dann feiere sieben Tage lang Sukkot, das Laubhüttenfest. 14Freue dich an deinem Fest: du, mit deinem Sohn und deiner Tochter, mit deinem Sklaven und deiner Sklavin und den levitischen Familien, mit den Fremden, den Waisen und den Witwen in deiner Stadt. 15Feiere sieben Tage lang für Adonaj, deine Gottheit, an dem Ort, den Adonaj auswählen wird. Schließlich segnet dich Adonaj, deine Gottheit, mit all deinen Erträgen und in allem, was du anpackst. Darum: Sei froh! 16Dreimal im Jahr sollen alle Männer unter euch vor dem Angesicht Adonajs, deiner Gottheit, an dem Ort erscheinen, den sie auswählen wird: Am Mazzenfest, an Schawuot und an Sukkot. Niemand soll mit leeren Händen vor dem Angesicht Adonajs erscheinen. 17Es soll gelten: Pro Person eine freiwillige Handgabe, die dem Segen Adonajs, deiner Gottheit, entspricht, den sie dir gibt.
18Personen, die unter euch Recht sprechen und eine Verwaltung sollst du in jeder deiner Städte einsetzen, die Adonaj, deine Gottheit, dir in deinen Stammesgebieten gibt. Sie sollen dem Volk durch gerechte °Urteile Recht sprechen. 19Beuge nicht das °Recht und kenne kein Ansehen der Person. Nimm keine Bestechung an, denn Bestechung macht die Augen der Weisen blind und verdreht die Sache der °Gerechten. 20Gerechtigkeit! Gerechtigkeit! Jage ihr nach! Dann wirst du leben! Du wirst das Land in Besitz nehmen, das Adonaj, Gott für dich, dir gibt!
21Richte dir neben dem Altar Adonajs, deiner Gottheit, den du dir baust, keinen hölzernen Kultpfahl auf. 22Errichte dir auch keine Kultstele! Adonaj, Gott für dich, verabscheut derartiges.