z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Über die Zeit der Apostelinnen und Apostel

Kapitel 5

1Ein Mann namens Hananias verkaufte zusammen mit seiner Frau Saphira Grundbesitz 2und unterschlug mit Wissen seiner Frau etwas von dem Verkaufserlös. Einen Teil davon brachte er herbei und legte ihn den Aposteln zu Füßen. 3Petrus sprach: »Hananias, warum hat der °Satan dein °Herz eingenommen, dass du die heilige °Geistkraft belügst und etwas vom Verkaufserlös des Grundstücks unterschlägst? 4Du hättest das Grundstück für dich behalten können, und es wäre dir erhalten geblieben; und du hättest es verkaufen und über den Erlös verfügen können. Warum nur hast du dir diese Sache in den Kopf gesetzt? Du hast nicht gegenüber Menschen gelogen, sondern gegenüber Gott.« 5Als Hananias diese °Worte hörte, fiel er um und hauchte sein Leben aus. Alle, die es hörten, befiel große °Furcht. 6Da machten sich die jungen Männer auf, hüllten ihn ein, trugen ihn hinaus und bestatteten ihn.
7Nach etwa drei Stunden geschah es, dass seine Frau eintrat, ohne zu wissen, was geschehen war. 8Petrus redete sie an: »Sage mir, ob ihr das Grundstück für diesen Preis veräußert habt.« Sie sagte: »Ja, für diesen Preis.« 9Darauf Petrus zu ihr: »Warum nur habt ihr euch miteinander abgestimmt, die °Geistkraft Adonajs herauszufordern? Da, die Füße derer, die deinen Mann bestattet haben, sind schon an der Tür und werden auch dich hinaustragen.« 10Augenblicklich fiel sie um zu seinen Füßen und hauchte ihr Leben aus. Die jungen Männer kamen herein, fanden sie tot, trugen sie hinaus und bestatteten sie bei ihrem Mann. 11Da befiel die ganze °Gemeinde und alle, die es hörten, große Furcht.
12Durch die Apostel geschahen viele Zeichen und Wunder im °Volk. Alle waren sie einmütig zusammen in der Halle Salomos. 13Von den anderen aber wagte es niemand, engen Kontakt mit ihnen zu suchen. Doch sprach das Volk lobend über sie. 14Immer mehr kamen dazu, die Jesus, °der Macht über sie gewonnen hatte, °vertrauten, scharenweise Frauen und Männer. 15So trug man sogar die Kranken auf die Straßen hinaus und setzte sie auf Liegen und Matten ab, damit, wenn Petrus käme, auch nur sein Schatten auf jemanden von ihnen fiele. 16Auch die Bevölkerung der Städte rings um Jerusalem lief zusammen; man brachte Kranke und von unheiligen °Geistern Gequälte, die alle geheilt wurden.
17Da °rührte sich der Hohepriester und seine ganze Gefolgschaft, die sadduzäische Gruppe nämlich; eifersüchtig geworden, 18ergriffen sie die Apostel und steckten sie ins städtische Gefängnis. 19Während der Nacht jedoch öffnete ein °Bote Adonajs die Gefängnistüren, führte sie hinaus und sprach: 20»Auf, tretet im Heiligtum vor das °Volk und verkündet ihnen all diese Lebensworte!« 21Kaum hatten sie das gehört, gingen sie um die Morgenfrühe ins Heiligtum und lehrten. Als der Hohepriester samt seiner Gefolgschaft ankam, beriefen sie das Synhedrium ein, den gesamten Ältestenrat des Volkes Israel, und wollten sie aus dem Gefängnis vorführen lassen. 22Im Gefängnis angekommen, fanden die Diener sie dort nicht vor. Sie kehrten zurück und meldeten es; 23sie sagten: »Das Gefängnis haben wir verschlossen und ganz und gar gesichert vorgefunden samt den Wachtposten, die an den Türen standen. Als wir sie jedoch öffneten, fanden wir drinnen niemanden vor.« 24Als sie diese Worte hörten, der Tempeloberst und die Oberpriester, waren sie unsicher darüber, was das wohl bedeuten könnte. 25Da kam jemand und meldete ihnen: »Seht doch! Die Männer, die ihr ins Gefängnis gesteckt hattet, sind im Heiligtum und lehren das Volk.«