z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Brief an die Gemeinde in Philippi

Kapitel 2

11und jede Zunge bekennen soll, dass Jesus Christus °der Herr ist zur °Ehre Gottes, unserer °Mutter und unseres Vaters.
12Darum, meine geliebten Schwestern und Brüder, so wie ihr euch immer an mir orientiert habt, nicht nur, wenn ich bei euch war, sondern mehr noch jetzt in meiner Abwesenheit: Arbeitet auf eure Rettung hin mit °Furcht und Zittern. 13Denn Gott selbst ist unter euch wirksam, Gottes Ratschluss bewirkt sowohl das Wollen als auch das Vollbringen. 14Tut alles ohne Klagen und Misstrauen, 15damit ihr in charakterlicher Hinsicht untadelig und unverdorben dasteht, Kinder Gottes ohne Fehl und Tadel mitten unter Zeitgenossen, die auf krummen und verkehrten Wegen unterwegs sind, aus denen ihr heraus scheint als Orientierungslichter in der Welt.
16Haltet das °Wort des Lebens fest, so dass ihr mir zur Ehre gereicht am Tage Christi, damit ich mir nicht umsonst die Hacken abgelaufen und mich nicht umsonst abgemüht habe. 17Wenn ich auch gewissermaßen selbst als Trankopfer ausgegossen werde bei meinem °Opferdienst für euren °Glauben(807), so freue ich mich doch und freue mich mit euch allen. 18Ebenso sollt auch ihr euch freuen und euch mit mir freuen. 19Ich hoffe aber im Vertrauen auf Jesus, °dem wir alle gehören, dass ich Timotheus schnell zu euch schicken kann, damit ich auch guten Mutes sein kann, wenn ich erfahre, wie es um euch steht. 20Denn ich habe keinen anderen Gleichgesinnten, der sich so aufrichtig um alles kümmert, was euch betrifft. 21Die anderen suchen nämlich alle das Ihre, für sie steht nicht die Sache Jesu Christi im Mittelpunkt. 22Wie er aber sich bewährt hat, das wisst ihr ja: Mit mir zusammen hat er sich °in den Dienst der °frohen Botschaft gestellt wie ein Kind, das den Vater unterstützt. 23Ihn also hoffe ich zu schicken, sobald ich meine Lage übersehe.

24Doch im Vertrauen auf °Jesus, dem ich gehöre, habe ich die Zuversicht, dass ich auch selbst bald kommen kann. 25Ich hielt es aber für notwendig, nun zunächst Epaphroditus zu euch zurückzusenden, meinen brüderlichen Vertrauten, Mitarbeiter und Mitstreiter, euren Abgesandten und Helfer in meiner Not. 26Denn er hatte Sehnsucht nach euch allen und war beunruhigt, weil ihr gehört hattet, dass er krank geworden war. 27Er war in der Tat todkrank, aber Gott hatte Erbarmen mit ihm – und nicht allein mit ihm, sondern auch mit mir, damit ich nicht Kummer über Kummer hätte. 28Umso eiliger habe ich ihn nun gesandt, damit ihr euch wieder freuen könnt, wenn ihr ihn seht, und auch ich sorgenfreier bin. 29Nehmt ihn also in aller Freude auf in der °Gemeinschaft Jesu und haltet solche Menschen in Ehren. 30Denn wegen seiner Arbeit für Christus kam er dem Tode nahe; er hat sein °Leben aufs Spiel gesetzt um zu vollenden, was an eurem Dienst für mich noch fehlte.