z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

An die Gemeinde in Korinth: Zweiter Brief

Kapitel 4

6Denn Gott sprach: Licht soll aus der Dunkelheit aufstrahlen, und Gott hat ein helles Strahlen in unsere °Herzen gegeben, so dass wir das °Leuchten der Gegenwart Gottes im Angesicht des °Messias Jesus erkennen.
7Doch diesen Schatz haben wir in zerbrechlichen Gefäßen. So stammt die alles übersteigende Kraft von Gott und nicht von uns. 8Von allen Seiten werden wir bedrängt, doch wir haben Raum. Wir wissen nicht weiter, doch wir verzweifeln nicht. 9Wir werden verfolgt, doch nicht von Gott im Stich gelassen. Wir werden zu Boden geworfen, doch wir gehen nicht zugrunde. 10Immer tragen wir das Sterben Jesu an unserem °Körper mit uns. Genauso erscheint an unserem Körper auch das Leben Jesu. 11Wir, die wir leben, werden ja wegen Jesus fortwährend dem Tod ausgeliefert. Somit erscheint Jesu Leben auch in unserer sterblichen °Existenz. 12Daher ist in uns der Tod wirksam, aber das Leben in euch. 13Wir haben dieselbe °Geistkraft des °Vertrauens, wie es geschrieben steht: Vertraut habe ich, darum habe ich geredet – so vertrauen auch wir, darum reden auch wir. 14Wir wissen, dass die Macht, die Jesus °aufweckte, °dem wir gehören, uns auch mit Jesus aufwecken und uns zusammen mit euch in ihre Gegenwart stellen wird. 15Alles geschieht ja für euch: So wächst die °Zuwendung, indem eine immer größere Zahl von Menschen den Dank überfließen lässt zur °Ehre Gottes.
16Deshalb verlieren wir nicht den Mut. Wenn auch unser äußerliches Menschsein verfällt, so erneuert sich doch das innere Tag um Tag. 17Die Last unserer gegenwärtigen Bedrängnis ist leicht, denn sie führt uns in den alles Maß überschreitenden Raum, der die Fülle °göttlicher Klarheit ist, der °Zeiten und Welten umfasst – 18für uns, die wir nicht das Sichtbare im Blick haben, sondern das Unsichtbare. Das Sichtbare gehört ja dem Augenblick, doch das Unsichtbare der °Unendlichkeit.