z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Über die Zeit Josuas

Kapitel 9

15Und Josua machte °Frieden mit ihnen, er ging für sie eine °Bündnisverpflichtung ein, sie leben zu lassen; auch diejenigen, die in der Gemeinschaft das Sagen hatten, leisteten einen Schwur ihnen gegenüber. 16Aber drei Tage, nachdem sie für sie die Bündnisverpflichtung eingegangen waren, geschah es: Sie hörten, dass diese Leute aus ihrer Nähe waren, dass sie mitten unter ihnen wohnten. 17Die Israelitinnen und Israeliten brachen auf und kamen schon am dritten Tag zu deren Städten. Und das waren deren Städte: Gibeon, Kefira, Beërot und Kirjat-Jearim. 18Aber die Israelitinnen und Israeliten schlugen sie nicht, denn geschworen hatten es ihnen diejenigen, die in der Gemeinschaft das Sagen hatten, bei Adonaj, der Gottheit Israels. Doch die ganze °Gemeinschaft murrte gegen diejenigen, die das Sagen hatten. 19Aber alle, die das Sagen hatten, sagten der ganzen Gemeinschaft: »Wir haben es ihnen bei Adonaj, der Gottheit Israels, geschworen. Wir können jetzt nicht auf sie einschlagen. 20Dies lasst uns mit ihnen machen: Sie sollen leben, damit nicht Zorn über uns kommt wegen des Schwurs, den wir ihnen geschworen haben.« 21Diejenigen, die das Sagen hatten, meinten also zu ihnen: »Sollen sie leben, aber sie sollen Holz hacken oder sammeln und Wasser tragen für die ganze Gemeinschaft, gerade wie diejenigen zu ihnen gesprochen haben, die das Sagen haben.«
22Josua rief nach Leuten aus Gibeon und redete mit ihnen: »Warum habt ihr uns getäuscht, indem ihr sagtet: ›Sehr weit Entfernte von euch sind wir‹ ? Dabei wohnt ihr mitten unter uns! 23Jetzt seid ihr Verfluchte: Ihr werdet nie damit aufhören können, als °Sklavin oder Sklave zu leben. Holz hacken oder sammeln und Wasser tragen werdet ihr für das Haus meiner Gottheit!« 24Sie antworteten Josua und sprachen: »Zuverlässig gemeldet wurde deinen Sklavinnen und Sklaven, was Adonaj, deine Gottheit, dem Mose, ihrem °Vertrauten, geboten hat: dass sie euch das ganze Land geben und vor euren Augen alle ausreißen werde, die das Land bewohnen. Da fürchteten wir uns sehr vor euch, wir hatten Angst um unser °Leben. Deshalb machten wir diese Sache. 25Und jetzt? Hier hast du uns, in deiner Hand. Verfahre mit uns so, wie es in deinen Augen gut und richtig ist!« 26Er tat Folgendes für sie: Er rettete sie aus der Hand der Israelitinnen und Israeliten; sie brachten sie nicht um.
27Josua setzte sie an jenem Tag ein als welche, die – bis heute! – Holz hacken oder sammeln und Wasser tragen für die Gemeinschaft und für den Altar Adonajs an dem Ort, den er erwählen wird.