z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

An die Gemeinde in Korinth: Erster Brief

Kapitel 8

1Über das Fleisch, das für fremde Gottheiten geopfert wird: Es ist klar, dass wir alle darüber Bescheid wissen. Doch solches Wissen macht überheblich, Liebe aber baut auf. 2Wenn jemand meint, Bescheid zu wissen, heißt das noch nicht, dass damit wirkliches Erkennen verbunden ist. 3Wer Gott liebt, wird von Gott erkannt. 4Über das Essen von Opferfleisch fremder Gottheiten: Es ist klar, dass die Gottheiten, die zu dieser Welt gehören, ihre Macht verloren haben, und dass es nur eine °Gottheit gibt, die Eine. 5Es mag ja solche geben, die Gottheiten genannt werden, im Himmel und auf der Erde, wie es viele Gottheiten und °Herrschaften gibt.
6Doch für uns ist °Gott, die Eine, unser °Ursprung.
Von ihr kommt alles und wir sind unterwegs zu ihr.
Und so ist Jesus Christus für uns ein °Befreier.
Durch ihn lebt alles, und wir durch ihn.
7Doch nicht alle teilen dieses Wissen. Weil sie an die Gottheit gewöhnt sind, essen manche bis heute Opferfleisch und unterwerfen sich dabei der Macht der Gottheiten, und ihr Selbstverständnis, das schwach ist, wird dadurch erschüttert. 8Essen bringt uns Gott nicht näher. Weder verlieren wir etwas wenn wir es nicht essen, noch gewinnen wir etwas, wenn wir es essen. 9Doch bedenkt, dass eure Unabhängigkeit nicht für die Unsicheren zum Anstoß wird. 10Denn wenn Geschwister dich mit deinem Wissen im Tempel fremder Gottheiten speisen sehen, wird ihr schwaches Selbstverständnis nicht dahin beeinflusst, das Opferfleisch zu essen und sich damit den Gottheiten auch zu unterwerfen? 11So gehen Unsichere an deinem Wissen zugrunde – Geschwister, um deretwillen der °Messias gestorben ist. 12Wenn ihr so an Geschwistern °sündigt und ihr unsicheres Selbstbewusstsein verletzt, setzt ihr euch über °Christus hinweg. 13Deshalb – wenn Essen meine Geschwister von Gott entfremdet, will ich auf °ewig kein Fleisch mehr essen, denn ich will meine Geschwister nicht von Gott entfremden.