z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

An die Gemeinde in Korinth: Erster Brief

Kapitel 15

5Von Kephas und dann den °Zwölf wurde er als Lebendiger gesehen. 6Danach erschien er mehr als 500 Geschwistern auf einmal, von denen die meisten heute noch leben, nur einige sind schon tot. 7Und er erschien danach noch Jakobus und allen Apostelinnen und Aposteln. 8Als Letztem erschien er auch mir als einer Nachgeburt. 9Denn ich bin der Geringste in der apostolischen Gemeinschaft und nicht wert, Apostel zu heißen, weil ich die °Gemeinde Gottes verfolgt habe. 10Durch Gottes °Freundlichkeit bin ich geworden, was ich jetzt bin, und Gottes Freundlichkeit zu mir ist nicht enttäuscht worden. Ich habe nämlich mehr als alle anderen geschuftet – nicht aus angeborener Kraft, sondern weil Gottes Freundlichkeit mich begleitet hat. 11Doch gleich, ob die anderen oder ich: So haben wir verkündigt, und so habt ihr °geglaubt. 12Wenn verkündigt wird, dass der Messias von den Toten °aufgestanden ist, wie ist es dann möglich, dass einige von euch sagen: Es gibt keine °Auferstehung der Toten? 13Gibt es keine Auferstehung der Toten, dann ist auch °Christus nicht aufgestanden. 14Ist aber Christus nicht aufgeweckt worden, dann ist unsere Verkündigung kraftlos und euer °Vertrauen läuft ins Leere. 15Wir würden falsches Zeugnis über Gott ablegen, weil wir gegen Gott bezeugen würden, er habe den °Messias aufgeweckt, den er doch nicht erweckt hat – wenn denn die Toten nicht aufstehen. 16Wenn die Toten nicht aufstehen, so ist auch Christus nicht aufgestanden. 17Ist aber der Messias nicht aufgestanden, ist euer Vertrauen sinnlos und ihr seid noch in euren °Sünden. 18Verloren sind dann auch die, die im Vertrauen auf den Messias gestorben sind. 19Wenn wir nur in der sichtbaren Lebenswirklichkeit auf Christus vertrauen, sind wir die armseligsten unter allen Menschen. 20Jetzt aber ist der Messias von den Toten aufgeweckt worden – als Beginn des Lebens für die Verstorbenen. 21Denn da durch einen Menschen der Tod kam, bringt auch ein Mensch die Auferstehung der Toten. 22Wie wir nämlich alle sterben, weil wir wie Adam sind, so werden wir auch alle in °Christus lebendig gemacht werden, 23alle aber, wie Gott es ihnen zumisst. Christus ist der Beginn; alle, die zu Christus gehören, werden in seiner Gegenwart lebendig. 24Die Vollendung geschieht, wenn der Messias seine °Macht Gott, seinem °Ursprung übergibt. Gott beendet damit alle Herrschaft, alle Gewalt und alle Macht. 25Der Messias soll nämlich Macht ausüben, bis Gott ihm alle diese feindlichen Gewalten unter seine Füße wirft. 26Der letzte Feind, der seine Gewalt verliert, ist der Tod. 27Alles hat Gott ja unter die Füße des Messias getan. Wenn es aber heißt, alles wird entmachtet, so ist klar, dass gemeint ist: außer Gott, denn Gott hat Christus alles übergeben. 28Wenn dem Messias alles unterworfen sein wird, dann wird auch der °Sohn selbst alle Macht Gott übergeben, da Gott dem Messias alle Mächte unterwarf. So wird °Gott alles in allem sein. 29Was sollen sonst diejenigen machen, die sich für die Toten haben °taufen lassen? Wenn tatsächlich die Toten nicht °aufgeweckt werden, warum sollten sie sich dann für sie taufen lassen?