z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

An die Gemeinde in Korinth: Erster Brief

Kapitel 11

15für eine Frau jedoch eine °Ehre, wenn sie lange Haare hat? Denn die langen Haare sind ihr als Verhüllung gegeben. 16Wenn jemand Streit sucht – wir kennen diese Sitte nicht und auch nicht die °Gemeinden Gottes.
17Folgendes habe ich euch zu sagen: Ich kann es nicht loben, dass ihr zum Schaden, nicht zum Nutzen zusammenkommt. 18Erstens nämlich – so höre ich – gibt es Spaltungen unter euch, wenn ihr in der °Gemeindeversammlung zusammenkommt, und zum Teil °glaube ich es. 19Denn es muss ja wohl unter euch unterschiedliche Verhaltensweisen geben, damit sich herausstellt, wer sich unter euch bewährt. 20Wenn ihr also an einem Ort zusammenkommt, dann esst ihr in Wahrheit das Mahl nicht als °Gemeinschaft derer, die zu Christus gehören. 21Denn alle essen nur ihre private Mahlzeit, so dass manche hungern und andere betrunken sind. 22Habt ihr denn keine Häuser, um zu essen und zu trinken? Oder verachtet ihr die °Gemeinde Gottes und demütigt die Besitzlosen? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch loben? In dieser Sache kann ich nicht loben! 23Denn ich habe von °unserem Befreier empfangen, was ich euch weitergegeben habe, nämlich: In der Nacht, in der er übergeben wurde, nahm °der, dem wir angehören, Jesus, das Brot. 24Er sprach den Segen, brach das Brot und sagte: »So ist mein °Leib für euch; das tut zur Erinnerung an mich.« 25Nachdem die Mahlzeit beendet war, nahm er ebenso den Becher mit den Worten: »Der neue °Bund durch mein Blut ist mit diesem Becher da. Das tut, sooft ihr trinkt, zur Erinnerung an mich«. 26Denn: Immer wenn ihr dieses Brot esst und aus dem Becher trinkt, verkündet ihr den Tod °des Befreiers, bis er selbst kommt. 27Daraus folgt: Wer auf unsolidarische Weise das Brot isst oder aus dem Becher des Befreiers trinkt, wird an seinem Leib und Blut schuldig. 28Jede Frau und jeder Mann soll sich in dieser Hinsicht bewähren und so vom Brot essen und aus dem Becher trinken. 29Alle, die beim Essen und Trinken dem Leib nicht gerecht werden(782), die ziehen sich durch ihr Essen und Trinken das Gericht zu. 30Deshalb sind bei euch viele unsicher oder krank geworden und manche schon gestorben. 31Wenn wir uns danach richteten, würden wir nicht gerichtet. 32Wenn die Ewige uns richtet, werden wir erzogen, damit wir nicht mit der Welt endgültig gerichtet werden. 33Deshalb, meine Geschwister, wenn ihr euch versammelt, um gemeinsam zu essen, nehmt einander an. 34Wer hungrig ist, soll zu Hause essen, damit ihr nicht zum Gericht zusammenkommt. Das Weitere werde ich darlegen, wenn ich komme.