z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

An die Gemeinde in Korinth: Erster Brief

Kapitel 10

9Lasst uns auch nicht die Ewige auf die Probe stellen, wie einige von ihnen taten und durch die Schlangen zugrunde gingen. 10Murrt auch nicht, wie einige von ihnen taten. Sie gingen durch einen Verderber zugrunde. 11Das alles ist ihnen geschehen, damit wir uns daran erinnern und davon lernen. Es wurde aufgeschrieben, damit wir aufwachen, denn das Ende der °weltlichen Macht ist bei uns angebrochen. 12Daher: Alle, die meinen fest zu stehen, sollen zusehen, nicht zu fallen. 13Es sind nur Menschen, die euch zum Verrat an Gott zwingen wollen. °Gott ist °treu; Gott wird nicht zulassen, dass ihr über eure Kraft belastet werdet. Mit der Versuchung zugleich wird er euch auch den Ausweg schaffen, so dass ihr sie durchstehen könnt. 14Deshalb, ihr, die ich liebe, ergreift die Flucht vor der Anbetung der fremden Gottheiten. 15Ich rede zu euch als Wissenden. Urteilt selbst über meinen Rat. 16Der Becher des Segens, bringt er uns nicht in die Gemeinschaft mit dem Blut °Christi, indem wir Gott segnen? Das Brot, das wir brechen, bringt es uns nicht in die Gemeinschaft mit dem °Leib Christi? 17Ein Brot sind wir vielen, ein Leib, denn wir haben alle Anteil an dem einen Brot. 18Seht auf die °Lebenspraxis Israels: Ist es nicht so, dass alle, die das °Opferfleisch essen, Gemeinschaft mit dem Altar haben? 19Was sage ich hier also? Dass Opferfleisch Macht hat oder dass fremde Gottheiten Macht haben? 20Ich will vielmehr sagen, dass diese Opfer den °zerstörerischen Mächten dargebracht werden, und nicht Gott! Ich will nicht, dass ihr Gemeinschaft mit °dämonischen Mächten habt. 21Ihr könnt nicht beides, den Kelch °des Befreiers und den Kelch dämonischer Mächte trinken. Ihr könnt nicht am Tisch der Ewigen und am Tisch °des Bösen teilhaben. 22Wollen wir die Ewige herausfordern? Wollen wir stärker sein als die Ewige? 23Alles steht mir frei – aber nicht alles fördert. Alles steht mir frei, aber nicht alles baut auf. 24Niemand sollte nur im Blick auf sich selbst entscheiden, sondern auch auf die Mitmenschen achten. 25Ihr könnt alles essen, was auf dem Markt verkauft wird, ohne eure Verantwortung anderen gegenüber sorgfältig abzuwägen. 26Denn die Erde gehört der Ewigen – und ihre ganze Fülle. 27Wenn euch Leute einladen, die nicht an den Gott Israels glauben, und ihr hingehen möchtet, esst alles, was euch vorgesetzt wird, ohne eure Verantwortung sorgfältig abzuwägen. 28Wenn aber jemand zu euch sagt: »Dies ist geheiligtes Fleisch«, esst es nicht – und zwar der Person wegen, die euch informiert hat, und aufgrund der Verantwortung ihr gegenüber. 29Ich spreche jetzt nicht vom eigenen Bewusstsein, sondern von dem der anderen. Warum sollte ich meine Freiheit vom Bewusstsein anderer abhängig machen? 30Warum werde ich kritisiert etwas zu essen, wofür ich den Segen spreche im Bewusstsein, an Gottes Zuwendung Anteil zu haben?(780) 31Ob ihr esst oder trinkt – was ihr auch immer tut –, tut alles zur °Ehre Gottes! 32Nehmt Rücksicht auf jüdische und griechische Menschen, einschließlich der °Gemeinde Gottes. 33Auch ich richte mich nach allen anderen und setze mich nicht für meine Interessen ein, sondern für die vieler anderer Menschen, damit sie °Heil erfahren.