z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

An die Gemeinde in Korinth: Erster Brief

Kapitel 10

1Ich möchte nämlich, Geschwister, dass ihr Folgendes bedenkt: Unsere °Väter und Mütter waren alle unter der Wolke, und alle sind durch das Meer gezogen. 2Alle sind in der Wolke und im Meer in Mose °hineingetaucht worden. 3Alle haben dieselbe geistliche Speise gegessen, 4und alle haben denselben geistlichen Trank getrunken, denn sie haben alle von dem geistlichen Felsen getrunken, der ihnen folgte. Der Fels aber war der °Messias. 5Doch an den meisten von ihnen hatte Gott keinen Gefallen, denn sie wurden in der Wüste getötet. 6So sind sie für uns zum Beispiel geworden, damit wir nicht nach den bösen Dingen gieren, wie sie es taten. 7Betet nicht wie einige von ihnen fremde Götter an – wie die Schrift sagt: Das °Volk setzte sich, um zu essen und zu trinken, und die Leute °standen auf um zu tanzen. 8Lasst uns auch nicht illegitime sexuelle Beziehungen eingehen, wie einige von ihnen taten, und dann starben 23.000 an einem Tag. 9Lasst uns auch nicht die Ewige auf die Probe stellen, wie einige von ihnen taten und durch die Schlangen zugrunde gingen. 10Murrt auch nicht, wie einige von ihnen taten. Sie gingen durch einen Verderber zugrunde. 11Das alles ist ihnen geschehen, damit wir uns daran erinnern und davon lernen. Es wurde aufgeschrieben, damit wir aufwachen, denn das Ende der °weltlichen Macht ist bei uns angebrochen. 12Daher: Alle, die meinen fest zu stehen, sollen zusehen, nicht zu fallen. 13Es sind nur Menschen, die euch zum Verrat an Gott zwingen wollen. °Gott ist °treu; Gott wird nicht zulassen, dass ihr über eure Kraft belastet werdet. Mit der Versuchung zugleich wird er euch auch den Ausweg schaffen, so dass ihr sie durchstehen könnt. 14Deshalb, ihr, die ich liebe, ergreift die Flucht vor der Anbetung der fremden Gottheiten. 15Ich rede zu euch als Wissenden. Urteilt selbst über meinen Rat. 16Der Becher des Segens, bringt er uns nicht in die Gemeinschaft mit dem Blut °Christi, indem wir Gott segnen? Das Brot, das wir brechen, bringt es uns nicht in die Gemeinschaft mit dem °Leib Christi? 17Ein Brot sind wir vielen, ein Leib, denn wir haben alle Anteil an dem einen Brot. 18Seht auf die °Lebenspraxis Israels: Ist es nicht so, dass alle, die das °Opferfleisch essen, Gemeinschaft mit dem Altar haben? 19Was sage ich hier also? Dass Opferfleisch Macht hat oder dass fremde Gottheiten Macht haben? 20Ich will vielmehr sagen, dass diese Opfer den °zerstörerischen Mächten dargebracht werden, und nicht Gott! Ich will nicht, dass ihr Gemeinschaft mit °dämonischen Mächten habt. 21Ihr könnt nicht beides, den Kelch °des Befreiers und den Kelch dämonischer Mächte trinken. Ihr könnt nicht am Tisch der Ewigen und am Tisch °des Bösen teilhaben. 22Wollen wir die Ewige herausfordern? Wollen wir stärker sein als die Ewige? 23Alles steht mir frei – aber nicht alles fördert. Alles steht mir frei, aber nicht alles baut auf. 24Niemand sollte nur im Blick auf sich selbst entscheiden, sondern auch auf die Mitmenschen achten. 25Ihr könnt alles essen, was auf dem Markt verkauft wird, ohne eure Verantwortung anderen gegenüber sorgfältig abzuwägen.