z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Brief an die Gemeinde in Rom

Kapitel 10

12Deshalb gibt es keinen Unterschied zwischen jüdischen und griechischen Menschen, denn die Lebendige ist Gott aller Menschen. Alle, die zu ihr rufen, haben Teil an ihrem Reichtum: 13Denn alle, die den Namen der Lebendigen anrufen, werden gerettet. 14Wie kann das geschehen? Sie können doch nur zu ihr rufen, wenn sie ihr °vertrauen. Vertrauen entwickeln können sie aber nur dann, wenn sie von ihr gehört haben. Von ihr hören können sie aber nur dann, wenn es Menschen gibt, die die Botschaft über sie verkünden. 15Verkündet werden kann sie aber nur, wenn es Menschen gibt, die dazu ausgesandt werden. So ist es geschrieben: Willkommen sind die Füße derer, die gute Nachrichten bringen. 16Aber nicht alle haben die °Freudenbotschaft angenommen. Schon Jesaja spricht: Lebendige, wer findet Vertrauen in das, was wir verkündet haben? 17Folglich erwächst °Vertrauen aus dem Hören auf die Verkündigung; das Wort des °Messias begründet, dass Menschen auf die Verkündigung hören. 18Ich frage mich allerdings, ob sie sie nicht gehört haben. O doch! In die ganze Welt ist ihre Stimme ausgezogen, bis ans Ende der Erde ihr Wort. 19Ich frage weiter: Hatte nicht Israel zuerst die Erkenntnis? Mose spricht: Ich werde euch auf ein °Volk eifersüchtig machen, das kein Volk ist. Gegen ein unwissendes Volk werde ich euch aufbringen. 20Jesaja traut sich zu sagen: Ich ließ mich finden von denen, die nicht nach mir suchten. Ich gab mich denen zu erkennen, die nicht nach mir fragten. 21Im Blick auf Israel spricht er: Den ganzen Tag strecke ich meine Hände nach einem aufsässigen °Volk aus, das nicht auf mich hört.