z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Über die Zeit der Apostelinnen und Apostel

Kapitel 10

22Sie sagten: »Der Centurio Kornelius, ein °rechtschaffener und gottesfürchtiger Mensch mit einem guten Ruf beim ganzen jüdischen Volk, ist von einer heiligen °Engelsgestalt angewiesen worden, dich in sein Haus kommen zu lassen und zu hören, was du zu sagen hast.« 23Da bat er sie herein und nahm sie gastlich auf.
Am nächsten Tag brach er auf und ging mit ihnen; auch einige von den Geschwistern in Joppe begleiteten ihn. 24Am nächsten Tag kam er nach Cäsarea. Kornelius hatte sie schon erwartet und Verwandte und die engsten Bekannten zusammengerufen. 25Als Petrus ankam, ging ihm Kornelius entgegen, fiel ihm zu Füßen und huldigte ihm. 26Petrus °richtete ihn auf und sagte: »Steh auf! Auch ich bin nur ein Mensch.« 27Im Gespräch mit ihm ging er hinein und fand dort viele versammelt vor. 28Er sagte zu ihnen: »Ihr wisst, wie wenig es einer jüdischen Person erlaubt ist, mit einer nichtjüdischen engen Kontakt zu pflegen oder zu ihr zu kommen. Mir aber hat Gott gezeigt, dass man niemanden vor Gott als °abscheulich oder unrein ansehen darf. 29Deshalb bin ich auch, als man mich holen ließ, ohne Widerspruch gekommen. So frage ich nun, aus welchem Grund ihr mich habt holen lassen.« 30Kornelius sagte: »Vor vier Tagen um diese Zeit betete ich zur neunten Stunde in meinem Haus. Da stand eine Gestalt in strahlender Kleidung vor mir 31und sagte: ›Kornelius, dein Gebet ist erhört und deiner Wohltaten ist vor Gott gedacht worden. 32Schicke nun nach Joppe und lass Simon zu dir rufen, der mit Beinamen Petrus heißt; er ist zu Gast im Haus des Gerbers Simon am Meer.‹ 33Daraufhin habe ich also sofort zu dir schicken lassen und du hast gut daran getan herzukommen. Jetzt sind wir also alle hier vor Gott zusammen, um alles zu hören, was dir vom °Herrn aufgetragen ist.« 34Petrus begann zu sprechen und sagte: »Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht parteilich ist. 35Vielmehr sind Gott in jedem °Volk diejenigen recht, die Gott achten und °rechtschaffen handeln. 36Das ist die °Botschaft, die dem Volk Israel gesandt wurde, als Gott durch Jesus, den Gesalbten, °der Macht hat über alle, °Frieden verkünden ließ. 37Ihr wisst, was sich in ganz Judäa herumgesprochen hat: Begonnen hat Jesus aus Nazaret in Galiläa nach der Taufe, die Johannes verkündigte, 38als Gott ihn mit heiliger °Geistkraft und Macht wie mit Salböl übergoss. Da zog er umher, tat Gutes und heilte alle, die vom °Teufel unterjocht wurden, weil Gott mit ihm war. 39Wir bezeugen alles, was er im jüdischen Gebiet und in Jerusalem getan hat. Ihn hat man durch Aufhängen am Holz umgebracht. 40Den hat Gott am dritten Tag °erweckt und es gewährt, dass er gesehen werden konnte – 41nicht vom ganzen °Volk, sondern von denen, die Gott vorher zur Zeugenschaft bestimmt hatte: von uns, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er von den Toten °aufgestanden war. 42Uns hat Gott aufgetragen, dem Volk zu verkünden und zu bezeugen: Das ist der von Gott eingesetzte Richter über die Lebenden und Toten. 43Für ihn legen alle, die prophetisch reden, Zeugnis ab, dass durch seinen Namen alle Vergebung der °Sünden erhalten, die auf ihn °vertrauen
44Noch während Petrus diese Worte sprach, kam die heilige °Geistkraft über alle, die seine Rede hörten. 45Alle an Jesus Glaubenden aus dem Volk der Beschneidung, die mit Petrus gekommen waren, konnten es nicht fassen, dass die Gabe der heiligen °Geistkraft auch auf °Menschen aus den Völkern ausgegossen war. 46Sie hörten nämlich, wie sie verzückt in der Sprache des Himmels stammelten und Gott priesen. Da antwortete Petrus: