z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Markusevangelium

Kapitel 7

19Denn sie gelangt nicht in ihr °Herz hinein, sondern kommt in den Bauch und wird verdaut ausgeschieden.« – Damit erklärte Jesus alle Speisen für rein. 20Er sprach weiter: »Was aus den Menschen herauskommt, das verunreinigt sie. 21Von innen heraus nämlich, aus dem °Herzen der Menschen, kommen die schlechten Gedanken: Benutzen von Prostituierten, Diebstähle, Tötungen, 22Ehebrüche, Habgier und Geiz, Gemeinheiten, Betrug, Zügellosigkeit, bösartiger Blick, Verleumdungen, Hochmut und Ignoranz. 23All diese schlechten Handlungen und Eigenschaften kommen von innen heraus und °verunreinigen die Menschen.«
24Jesus stand auf und wanderte weiter in das Gebiet der Hafenstadt Tyrus. Dort ging er in ein Haus hinein und wollte, dass niemand davon erfahre. Doch er konnte nicht unbemerkt bleiben, 25sondern sofort hörte eine Frau von ihm, deren kleine Tochter einen unreinen °Geist in sich trug. Die Mutter kam und warf sich vor Jesu Füßen nieder. 26Die Frau war eine Griechin, sie stammte aus Syrophönizien. Sie fragte ihn, ob er ihre Tochter vom °Dämon befreie. 27Da sagte er zu ihr: »Lass erst die Kinder gesättigt werden, denn es ist nicht gut, das Brot der Kinder zu nehmen und es den kleinen Hunden hinzuwerfen.« 28Aber sie antwortete und sagte unerschrocken zu ihm: »°Lehrer, auch die kleinen Hunde unter dem Tisch essen von den Brotkrümeln der Kinder.« 29Da sprach er zu ihr: »Wegen dieser Antwort geh hin! Der Dämon hat deine Tochter freigegeben!« 30Und sie ging weg in ihr Haus und fand das Mädchen, wie es auf dem Bett lag, befreit vom Dämon.
31Aus der Gegend der Hafenstadt Tyrus kommend ging Jesus durch Sidon an den See von Galiläa mitten in das Gebiet der zehn Städte, der Dekapolis. 32Da brachten sie ihm einen Menschen, der taub war und nur mit Mühe sprechen konnte. Sie baten ihn, dass er ihm die Hand auflege. 33Jesus nahm ihn beiseite, weg von der Menschenmenge, drückte seine Finger in seine Ohren und berührte seine Zunge mit Spucke. 34Dann schaute er in den Himmel auf, seufzte und sagte zu ihm: »Ephata«, das heißt: »Öffne dich!« 35Sofort wurden ihm die Ohren geöffnet, die Fessel seiner Zunge löste sich, und er redete verständlich. 36Jesus gab ihnen die Anweisung, niemandem davon zu erzählen. Aber je öfter er ihnen dies befahl, umso mehr verkündigten sie es. 37Überwältigt sprachen sie: »Gut hat er alles gemacht. Die Tauben verwandelt er in Hörende und Stumme in Sprechende.«