z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Matthäusevangelium

Kapitel 26

26Als sie aßen, nahm Jesus das Brot, segnete Gott, brach das Brot, gab es seinen °Jüngerinnen und Jüngern und sagte: »Nehmt, esst, so ist mein °Leib27Und er nahm den Becher, sprach das Dankgebet, gab ihnen den und sagte: »Trinkt alle daraus, 28denn so ist mein Blut, das Blut des °Bundes, das für die Vielen vergossen wird zur Vergebung der °Sünden. 29Ich sage euch, von jetzt an werde ich niemals mehr von dieser Frucht des Weinstocks trinken bis zu jenem Tag, an dem ich mit euch von der neuen Frucht trinken werde in der °Welt °Gottes, Vater und Mutter für mich.« 30Sie sangen den Lobgesang und gingen hinaus auf den Ölberg.
31Da sagte Jesus zu ihnen: »In dieser Nacht werdet ihr alle mir untreu werden. Denn die Schrift sagt: Ich werde den Hirten schlagen und die Schafe der Herde werden sich zerstreuen. 32Nach meiner °Auferstehung werde ich euch nach Galiläa vorangehen.« 33Petrus antwortete ihm: »Wenn alle dir untreu werden, ich werde dir niemals untreu.« 34Jesus sagte zu ihm: °»Wahrhaftig,»Wahrhaftig, ich sage dir: Noch in dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.« 35Petrus sagte zu ihm: »Auch wenn ich mit dir sterben müsste, werde ich dich bestimmt nicht verleugnen.« Dasselbe sagten auch alle °Jüngerinnen und Jünger.
36Jesus kam mit ihnen zu einem Ort mit Namen Getsemani und sagte zu seinen °Jüngerinnen und Jüngern: »Setzt euch hierher, während ich dorthin gehe und bete.« 37Und er nahm Petrus und die zwei °Söhne des Zebedäus mit. Er begann zu trauern und sich zu ängstigen. 38Da spricht er zu ihnen: »Meine °Seele ist tieftraurig, bis zum Tod. Bleibt hier und wacht mit mir.« 39Er ging ein wenig weiter und warf sich nieder auf sein Gesicht. Er betete und sprach: »Mein °Gott, Vater und Mutter, wenn es möglich ist, soll dieser Becher an mir vorübergehen. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!« 40Er kommt zu den °Jüngern und findet sie schlafend. Und er sagt zu Petrus: »Könnt ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen? 41Wacht und betet, damit ihr nicht Verrat begeht. Der °Geist ist bereitwillig, der °Körper ist schwach.« 42Er ging noch ein zweites Mal beiseite und betete: »Mein Gott, mein Vater und meine Mutter, wenn der Becher nicht vorbeigehen kann, ohne dass ich ihn trinke, soll dein Wille geschehen.« 43Als er zurückkam, fand er sie wieder schlafend, denn ihre Augen waren schwer geworden. 44Er verließ sie und ging noch einmal weg und betete zum dritten Mal wieder mit denselben °Worten. 45Dann kommt er zu den Jüngern und sagt zu ihnen: »Wollt ihr noch immer weiter schlafen und euch ausruhen? Seht, die Stunde ist nah, dass der °Mensch in die Hände derer, °die die Tora verraten, ausgeliefert wird. 46°Steht auf, lasst uns gehen. Seht, der mich ausliefern wird, ist in der Nähe.«
47Als er noch redete, seht, da kam Judas, einer der °Zwölf, und mit ihm eine große Menge Menschen mit Schwertern und Knüppeln, geschickt von den Hohenpriestern und Ältesten des °Volkes. 48Der ihn ausliefern wollte, verabredete mit den Leuten ein Zeichen: »Wen ich küsse, der ist es, nehmt ihn fest.« 49Und so ging er schnell auf Jesus zu und sagte: »Ich grüße dich, Rabbi.« Und er küsste ihn. 50Da sagte Jesus zu ihm: »Mein Freund, deshalb bist du gekommen.« Die Leute kamen heran, ergriffen Jesus und verhafteten ihn.