z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Matthäusevangelium

Kapitel 26

20Am Abend legte er sich mit der °gesamten Gemeinschaft zu Tisch. 21Und als sie aßen, sagte er: °»Wahrhaftig,»Wahrhaftig, ich sage euch: Jemand von euch wird mich ausliefern.« 22Sie wurden sehr traurig und begannen einzeln, ihn zu fragen: »Bin ich es etwa, °ich gehöre dir doch?« 23Er antwortete: »Wer mit mir die Hand in die Schüssel eintaucht, wird mich ausliefern. 24Der °Mensch wird fortgehen, wie es über ihn in der Schrift steht. Doch wehe dem, durch den dieser °Mensch überliefert wird. Es wäre besser für ihn, niemals geboren worden zu sein.« 25Judas, der ihn ausliefern würde, antwortete: »Bin ich es etwa, Rabbi?« Jesus antwortete: »Du sagst es.« 26Als sie aßen, nahm Jesus das Brot, segnete Gott, brach das Brot, gab es seinen °Jüngerinnen und Jüngern und sagte: »Nehmt, esst, so ist mein °Leib27Und er nahm den Becher, sprach das Dankgebet, gab ihnen den und sagte: »Trinkt alle daraus, 28denn so ist mein Blut, das Blut des °Bundes, das für die Vielen vergossen wird zur Vergebung der °Sünden. 29Ich sage euch, von jetzt an werde ich niemals mehr von dieser Frucht des Weinstocks trinken bis zu jenem Tag, an dem ich mit euch von der neuen Frucht trinken werde in der °Welt °Gottes, Vater und Mutter für mich.« 30Sie sangen den Lobgesang und gingen hinaus auf den Ölberg.
31Da sagte Jesus zu ihnen: »In dieser Nacht werdet ihr alle mir untreu werden. Denn die Schrift sagt: Ich werde den Hirten schlagen und die Schafe der Herde werden sich zerstreuen. 32Nach meiner °Auferstehung werde ich euch nach Galiläa vorangehen.« 33Petrus antwortete ihm: »Wenn alle dir untreu werden, ich werde dir niemals untreu.« 34Jesus sagte zu ihm: °»Wahrhaftig,»Wahrhaftig, ich sage dir: Noch in dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.« 35Petrus sagte zu ihm: »Auch wenn ich mit dir sterben müsste, werde ich dich bestimmt nicht verleugnen.« Dasselbe sagten auch alle °Jüngerinnen und Jünger.
36Jesus kam mit ihnen zu einem Ort mit Namen Getsemani und sagte zu seinen °Jüngerinnen und Jüngern: »Setzt euch hierher, während ich dorthin gehe und bete.« 37Und er nahm Petrus und die zwei °Söhne des Zebedäus mit. Er begann zu trauern und sich zu ängstigen. 38Da spricht er zu ihnen: »Meine °Seele ist tieftraurig, bis zum Tod. Bleibt hier und wacht mit mir.« 39Er ging ein wenig weiter und warf sich nieder auf sein Gesicht. Er betete und sprach: »Mein °Gott, Vater und Mutter, wenn es möglich ist, soll dieser Becher an mir vorübergehen. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!« 40Er kommt zu den °Jüngern und findet sie schlafend. Und er sagt zu Petrus: »Könnt ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen? 41Wacht und betet, damit ihr nicht Verrat begeht. Der °Geist ist bereitwillig, der °Körper ist schwach.« 42Er ging noch ein zweites Mal beiseite und betete: »Mein Gott, mein Vater und meine Mutter, wenn der Becher nicht vorbeigehen kann, ohne dass ich ihn trinke, soll dein Wille geschehen.« 43Als er zurückkam, fand er sie wieder schlafend, denn ihre Augen waren schwer geworden. 44Er verließ sie und ging noch einmal weg und betete zum dritten Mal wieder mit denselben °Worten.