z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Deuteronomium. Das fünfte Buch der Tora

Kapitel 30

10Ja, du hörst auf die Stimme Adonajs, deiner Gottheit, und bewahrst all ihre Gebote und Bestimmungen, die in diesem °Torabuch niedergeschrieben sind. Ja, du kehrst mit Herz und Verstand, mit jedem Atemzug zu Adonaj, deiner Gottheit, zurück.
11Ja, das Gebot, das ich dir heute auftrage, ist nicht zu schwer verständlich für dich und nicht abwegig. 12Es ist nicht im Himmel, so dass es heißen müsste: ›Wer steigt für uns in den Himmel, holt es für uns herunter und bringt es uns nahe, damit wir uns danach richten?‹ 13Es ist nicht jenseits des Meeres, so dass es heißen müsste: ›Wer überquert das Meer, holt es für uns und bringt es uns nahe, damit wir uns danach richten?‹ 14Nein, dieses °Wort ist dir sehr nahe. Es ist in deinem Mund, in deinem Herzen und deinem Verstand, so dass du dich danach richten kannst.
15Siehe, ich lege dir heute das Leben und das Glück, den Tod und das Unglück vor. 16Bewahre die Gebote, Bestimmungen und Rechtssätze, die ich dir heute auftrage, und höre auf sie, damit du Adonaj, deine Gottheit, liebst und auf ihren Wegen gehst. Auf diese Weise wirst du leben, zahlreich werden, und Adonaj, deine Gottheit, wird dich segnen in dem Land, in das du kommst, um es in Besitz zu nehmen. 17Wenn du aber dein Herz und deinen Verstand ablenken lässt, nicht hörst und dich von anderen Gottheiten verführen lässt, vor ihnen in die Knie gehst und für sie °arbeitest, 18dann – so sage ich euch heute an – wirst du bald ganz verschwunden sein. Du wirst nicht lange in dem Land bleiben, in das du jetzt über den Jordan hinüberziehst, um es in Besitz zu nehmen. 19Ich rufe heute Himmel und Erde euch gegenüber als Zeugen auf: Ich habe euch heute das Leben und den Tod vorgelegt, den Segen und den Fluch. Wähle das Leben, damit du lebst und deine Nachkommen auch leben können! 20Liebe Adonaj, deine Gottheit! Höre auf ihre Stimme und hänge an ihr, denn sie ist dein Leben! So wirst du lange leben und auf dem Grund und Boden wohnen, von dem Adonaj deinen Vorfahren, den Familien Abrahams, Isaaks und Jakobs, durch einen Schwur zugesagt hat, es ihnen zu geben.«