z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Deuteronomium. Das fünfte Buch der Tora

Kapitel 14

2Schließlich seid ihr Adonajs, eurer Gottheit, °heiliges Volk. Dich hat Adonaj von allen Völkern auf dem Erdboden ausgewählt, damit du sein Volk wirst, das ihm persönlich gehört.
3Du sollst nichts Scheußliches essen! 4Das sind die Tiere, die du essen darfst: Rind, Schaf und Ziege, 5Hirsch, Reh, Rehbock, Wildziege, Antilope, Wildschaf und Gazelle. 6Alle Tiere mit durchgespaltenen Klauen oder mit einem tiefen Spalt zwischen den Zehen, die wiederkäuen, die dürft ihr essen. 7Nur folgende wiederkäuende Paarhufer dürft ihr nicht essen: Kamel, Hase und Klippdachs. Sie käuen zwar wieder, haben aber keine ganz durchgespaltenen Klauen und haben euch deswegen als °unrein zu gelten. 8Ebenso das Wildschwein: Es hat zwar durchgespaltene Klauen, kaut aber nicht wieder. Auch dies hat euch als unrein zu gelten. Von dem °Fleisch dieser Tiere dürft ihr nichts essen und ihr Aas nicht anrühren.
9Von allen Tieren, die im Wasser leben, dürft ihr Folgendes essen: Alles, was Flossen und Schuppen hat, könnt ihr essen. 10Alles, was jedoch keine Flossen und Schuppen hat, das esst nicht. Es hat euch als °unrein zu gelten.
11Alle °reinen Vögel dürft ihr essen. 12Diese Vögel dürft ihr jedoch nicht essen: Aasgeier, Schwarzgeier, Bartgeier, 13Roter Milan, schwarzer Milan, jede Art von Bussard, 14jede Art von Raben, 15Strauß, Käuzchen, Möwe, jede Art von Falken, 16Eule, weiße Eule, Ohreneule, 17Dohle, Fischadler, Fischeule, 18Storch, jede Art von Reihern, Wiedehopf, Fledermaus 19und alle fliegenden Kleintiere haben euch als °unrein zu gelten – esst sie nicht! 20Alles reine Geflügel dürft ihr essen. 21Ihr dürft keinerlei Aas essen! Einer fremden Person in deiner Stadt magst du es geben, so dass sie davon essen kann, oder einer ausländischen Person kannst du davon verkaufen. Du aber bist Adonaj, deiner Gottheit, ein heiliges Volk!
Du sollst das Ziegenböckchen nicht in der Milch seiner Mutter kochen!
22Du sollst den zehnten Teil dessen abgeben, was deine Saat auf dem Feld Jahr um Jahr hervorbringt. 23Du sollst dazu ein Essen vor Adonaj, deiner Gottheit, an dem Ort veranstalten, den sie auswählt, um ihren Namen dort wohnen zu lassen. Verzehre dort den zehnten Teil deines Korns, deines Mostes und deines Öls und die Erstgeburt deiner Rinder, Schafe und Ziegen. Auf diese Weise lernst du, Adonaj, Gott für dich, dein Leben lang zu °achten. 24Für den Fall, dass dir der Weg zu viel wird und du all das nicht tragen kannst, weil der Ort zu weit entfernt ist, den Adonaj, deine Gottheit, erwählt, um ihren Namen dort einzusetzen, und weil dich Adonaj, deine Gottheit, so sehr gesegnet hat, 25dann verkaufe all das für Geld, nimm es in deine Hand und gehe zu dem Ort, den Adonaj, deine Gottheit, für sich auswählen wird. 26Gib das Geld für alles aus, was dein °Gaumen begehrt: für Rinder, Schafe und Ziegen, für Wein und Bier und alles, was dein Gaumen verlangt. Veranstalte vor Adonaj, deiner Gottheit, ein Essen und freue dich, du und die deinen.