z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Numeri. Das vierte Buch der Tora

Kapitel 5

8Wenn aber keine Person da ist, bei der man es einlösen kann, die eigene °Schuld bei ihr zu °begleichen, so soll es bei Gott °wieder gutgemacht werden, und zwar bei dem Priester, unabhängig von dem Widder der Versöhnung, mit dem man °entsühnt, was auf einer schuldigen Person liegt. 9Alle Abgaben, also alle heiligen Gaben der Nachkommen Israels, die sie mit dem Priester bringen, gehören ihm auch. 10Die heiligen Gaben jeder Person sollen dem Priester gehören; wer immer es dem Priester gibt, es soll ihm gehören.«
11Gott redete zu Mose: 12»Rede zu den Nachkommen Israels und sage ihnen: Dies betrifft jeden Mann: Wenn seine Frau fremdgeht und damit wirklich untreu wird, 13und es schläft ein Mann mit ihr, mit Samenerguss, und es ist der Kenntnis ihres Mannes verborgen, und es bleibt geheim, und sie wurde kultunverträglich, und es gibt keinen Zeugen gegen sie, und sie wurde nicht in flagranti ergriffen, 14aber über ihn °brennende Eifersucht kommt, er eifersüchtig ist wegen seiner Frau, weil sie unverträglich wurde, oder über ihn brennende Eifersucht kommt, er eifersüchtig ist wegen seiner Frau, auch wenn sie nicht unverträglich wurde, 15dann soll der Mann seine Frau zum Priester bringen und für sie eine Gabe bringen, ein Zehntel Scheffel grobes Gerstenmehl, ohne darauf Öl zu gießen und ohne Weihrauch zu geben, denn es ist die °Getreidegabe der Eifersüchte, eine Getreidegabe des Erinnerns, für das Gedenken an die Schuld. 16Der Priester soll sie nun heranbringen und vor Gott stellen. 17Er gebe °heiliges Wasser in ein tönernes Gefäß; von dem Staub, der auf dem Boden der Wohnung liegt, nehme der Priester etwas und gebe es ins Wasser. 18Der Priester stelle die Frau wieder vor Gott, löse ihre Frisur und lege ihr die Getreidegabe des Erinnerns, die Eifersuchtsgabe in die Hand. In den Händen des Priesters wiederum befindet sich das bittere Wasser, das Fluch bringt. 19Nun sagt der Priester die Beschwörung zu der Frau: ›Wenn kein Mann mit dir geschlafen hat und du nicht in eine Unverträglichkeit hinein fremdgegangen bist, weg von deinem Mann, dann wirst du nicht geschädigt von diesem bitteren Wasser, das Fluch bringt. 20Wenn du aber fremdgegangen bist, weg von deinem Mann, und wenn du kultunverträglich geworden bist, indem ein Mann in dir einen Samenerguss hatte außer deinem eigenen Mann, dann … !‹ 21Nun sage der Priester der Frau den Fluchschwur: › Gott mache dich zum beschworenen Fluch in deinem °Volke, indem Gott es gibt, dass deine Hüften sich zusammenziehen, aber dein Bauch schwillt. 22So gelange dieses fluchbringende Wasser in deinen Bauch, dass dein Bauch schwillt, aber deine Hüften zusammenfallen!‹ Und die Frau sage: ›°So sei es, Amen.‹ 23Nun schreibe der Priester diese Flüche auf einen Zettel und wische ihn mit dem bitteren Wasser ab. 24Er lasse die Frau das bitter fluchbringende Wasser trinken, so dass das fluchbringende Wasser zur Bitterkeit in sie dringt, 25indem der Priester die °Getreidegabe der Eifersucht aus ihrer Hand nimmt, die Getreidegabe vor Gott schwingt und sie für sie auf den Altar darbringt. 26Der Priester nehme von der Getreidegabe eine Hand voll als Gedenkteil und lasse sie auf dem Altar in Rauch aufgehen. Danach lasse er die Frau das Wasser trinken. 27Die Frau trinke das Wasser: Wenn sie kultunverträglich ist und ihrem Mann wirklich untreu wurde, dann gelangt das fluchbringende bittere Wasser wirkungsvoll in sie, indem ihr Bauch anschwillt, ihre Hüften aber zusammenfallen. So würde die Frau zum Fluch inmitten des Volkes. 28Und wenn die Frau nicht unverträglich wurde, sondern treu ist, dann wird sie nicht geschädigt, sie kann wieder mit Samen befruchtet werden.« 29Dies ist also die °Weisung bei Eifersuchtsformen, bei der eine Frau trinken muss, wenn sie fremdgegangen ist, weg von ihrem Mann, und kultunverträglich wurde. 30Oder für den Fall, dass einen Mann brennende Eifersucht überkommt, Eifersucht wegen seiner Frau, dann bringe er die Frau vor Gott, und der Priester folgt mit ihr diesen Weisungen. – 31Der Mann wird durch Schuld nicht geschädigt, aber sie muss ihre Schuld tragen!(96)