z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Numeri. Das vierte Buch der Tora

Kapitel 15

22Falls ihr unwissentlich etwas falsch macht und deshalb irgendeines dieser °Gebote nicht erfüllt habt, die Gott zu Mose gesagt hatte – 23das betrifft alles, was Gott euch unter der Ägide des Mose aufgetragen hat, von dem Tag an, an dem Gott es aufgetragen hat und künftig für eure nachkommenden Generationen –, 24wenn also nach dem Eindruck der °Gemeinschaft eine solche Fahrlässigkeit unterlaufen ist, dann soll die ganze Gemeinschaft einen Jungstier zum °Ganzbrandopfer für den angenehmen Geruch für Gott zubereiten mit der dazugehörigen °Getreidegabe und der dazugehörigen Trankgabe gemäß der °Tradition und einem Ziegenbock als Vergebungsmittel. 25Der Priester soll so für die ganze Gemeinschaft der Nachkommen Israels die Kultfähigkeit wiederherstellen, und es soll ihnen vergeben sein, weil es nun einmal eine Fahrlässigkeit war. So lassen sie ihre Feuergaben Gott nahe kommen als ihr Vergebungsmittel vor Gott wegen ihrer Fahrlässigkeit 26und es sei der ganzen Gemeinschaft der Nachkommen Israels und den fremden Personen in ihrer Mitte vergeben, weil das ganze °Volk für diese Fahrlässigkeit Verantwortung trägt.
27Wenn eine einzelne °Person sich ein fahrlässiges °Vergehen zuschulden kommen lässt, soll sie eine einjährige Ziege als °Vergebungsmittel darbringen. 28Der Priester soll so die Kultfähigkeit für die einzelne Person wiederherstellen, die sich hat ein fahrlässiges Vergehen vor Gott zuschulden kommen lassen, damit er ihre Kultfähigkeit wiederherstellt und ihr vergeben sei. 29Es gilt für eine einheimische Person, also von den Nachkommen Israels, und auch für den Fremden, die Fremde, die sich in eurer Mitte niedergelassen hat: ihr untersteht alle derselben °Weisung bei einem fahrlässigen Vergehen.
30Aber wenn eine Person von den Einheimischen oder den Fremden vorsätzlich Gott verhöhnt, soll deren Leben aus dem Schoß ihres Volkes verschwinden, 31weil sie das Wort Gottes gering schätzt und die °Gebote bricht. Ihr Leben soll restlos verschwinden, die °Schuld bleibt auf dieser Person.«
32Als die Nachkommen Israels nämlich in der Wüste waren, fanden sie einen Mann beim Herausreißen von Baumwurzeln am Sabbat. 33Diejenigen, die ihn dabei entdeckt hatten, brachten ihn zu Mose, Aaron und der ganzen °Gemeinschaft. 34Sie setzten ihn gefangen, weil man nicht wusste, was mit ihm zu tun sei. 35Da sagt Gott zu Mose: »Der Mann soll sterben. Die ganze Gemeinschaft soll ihn außerhalb des Zeltplatzes steinigen.« 36So führten sie, die ganze Gemeinschaft, ihn hinaus außerhalb des Zeltplatzes und steinigten ihn, bis er tot war, wie Gott es Mose aufgetragen hatte.
37Gott sagte zu Mose: 38»Rede zu den Nachkommen Israels und sage ihnen, dass alle kommenden Generationen sich Fäden an die Säume ihrer Kleidung machen sollen und zu den Fäden an den Säumen einen purpurnen Faden. 39Diese Schaufäden haben für euch folgende Funktion: Wenn ihr auf sie schaut, sollt ihr euch aller °Gebote Gottes erinnern und sie befolgen, und nicht Erkundungen anstellen, die euren °Herzen und euren Blicken folgen und dann hinter etwas anderem her fremdgehen, 40damit ihr so alle Gebote erinnert und befolgt. Ihr sollt eurem Gott °unterstehen: 41Ich bin Gott, euch °Gott, weil ich euch aus dem Land Ägypten herausgeführt habe, um Gott für euch zu sein. Ich bin Gott, euch Gott.«