z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Numeri. Das vierte Buch der Tora

Kapitel 14

9Nur: Gegen Gott solltet ihr euch nicht erheben! °Fürchtet euch jetzt nicht vor dem Volk des Landes. Wirklich, sie werden uns wie Brot sein! Der Schutz über sie ist von ihnen gewichen, aber Gott ist mit uns! Fürchtet euch nicht vor ihnen!« 10Aber sie, die ganze Gemeinschaft, sagten: »Totschlagen! Die da! Mit Steinen!«
Da erschien Gott mit °Gewicht am Begegnungszelt allen Nachkommen Israels. 11Gott sagte zu Mose: »Wie lange stößt mich dieses Volk noch höhnisch zurück?! Und wie lange vertraut es mir nicht? Bei all den Zeichen, die ich in ihrer Mitte gegeben habe!? 12Ich schlage sie mit Pest und vertreibe sie und mache dich zu einem °Volk, größer und mächtiger als sie!« 13Aber Mose sagte zu Gott: »Aber das wird Ägypten hören! Denn aus ihrer Mitte hast du dieses Volk mit deiner Kraft herausgeführt. 14Und sie werden zu den Bewohnern und Bewohnerinnen dieses Landes reden. Die haben gehört, dass du Gott bist, in der Mitte dieses Volkes, du wurdest Auge in Auge gesehen – du bist Gott! Und deine Wolke steht über ihnen. Und du bist es, die in einer Wolkensäule vor ihnen hergeht am Tag und in einer Feuersäule bei Nacht. 15Und wenn du dieses °Volk tötest wie einen einzelnen Mann, dann werden die °Völker, die das Gerücht über sie gehört haben, sagen: 16›Weil Gott sie nicht in dieses Land führen konnte, in das Land, das sie ihnen versprochen hatte, hat sie sie in der Wüste geschlachtet.‹ 17Also: Vergrößere doch die Kraft, °meine Autorität, genauso wie du gesagt hast: › 18Gott ist langsam zum Zorn und reich an °Huld. Sie vergibt °Schuld und °Verbrechen – und lässt doch nicht straffrei. Die Schuld der Eltern sucht sie heim an den Kindern bis zur dritten und vierten Generation.‹ 19Vergib doch die Schuld dieses Volkes, aufgrund deiner großen Huld, wie du dieses Volk von Ägypten bis hierher getragen hast.« 20Da sagte Gott: »Ich habe ihnen vergeben aufgrund deiner °Rede. 21Aber, so wahr ich lebe und die °Herrlichkeit Gottes die ganze Erde füllt: 22Fürwahr, alle die Männer, die meine Herrlichkeit gesehen haben und meine Zeichen, die ich in Ägypten und in der Wüste gegeben habe, und die mich nun zehn Mal geprüft und doch nicht auf meine Stimme gehört haben: 23Nicht sehen sie das Land, das ich ihren Vorfahren versprochen habe! Alle, die mich höhnisch zurückgestoßen haben, werden es nicht sehen. 24Hingegen mein Diener Kaleb: Dafür, dass ein anderer °Geist in ihm ist und er mir vollständig folgt, bringe ich ihn in das Land, in das er – dort – hinkam, und seine Nachfahren sollen es übereignet bekommen, 25während das amalekitische und das kanaanäische Volk in der Ebene wohnen. Morgen wendet ihr und zieht in die Wüste, den Weg zum Schilfmeer!«
26Gott redete zu Mose und zu Aaron: 27»Wie lange soll es weitergehen mit dieser bösen Gemeinschaft, die gegen mich rebelliert? Die Revolte der Nachkommen Israels, mit der sie gegen mich vorgingen, ist vor mich gekommen. 28Sage ihnen: So wahr ich lebe, Spruch Gottes, wie ihr vor meinen Ohren gesagt habt, so werde ich ihnen tun. 29In dieser Wüste werden eure Leichname verfallen, und zwar alle Gemusterten und alle Aufgelisteten, die mindestens 20 Jahre alt sind, die gegen mich rebelliert haben. 30Ihr kommt wahrlich nicht in das Land, für das ich meine Hand gehoben habe, dafür dass ihr darin wohnt – außer Kaleb ben-Jefunne und Josua ben-Nun. 31Aber eure kleinen Kinder, von denen ihr sagtet, sie würden zur Beute werden, sie werde ich hinbringen, und sie werden das Land kennen lernen, das ihr verworfen habt. 32Ihr aber, eure Leichname werden in der Wüste verfallen! 33Und eure Kinder, sie sollen Hirten und Hirtinnen in der Wüste sein, 40 Jahre lang, sie tragen daran, dass ihr fremdgegangen seid, bis ihr als Leichname in der Wüste liegen geblieben seid!