z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Chronik des Volkes Israel: Zweites Buch

Kapitel 20

20Sie machten sich frühmorgens auf und zogen zur Wüste Tekoa. Bei ihrem Auszug trat Joschafat vor und sprach: »Hört mich an, Juda und ihr Bewohnerinnen und Bewohner Jerusalems! °Vertraut auf den Ewigen, eure Gottheit, und ihr werdet °Bestand haben! Vertraut auf ihre Prophetinnen und Propheten, und ihr werdet Erfolg haben!« 21Und er beriet sich mit dem °Volk und stellte Musikerinnen und Musiker für den Ewigen und Lobsängerinnen und Lobsänger in heiligem Schmuck auf, damit sie sangen, während sie vor den Bewaffneten auszogen: »Danket dem Ewigen, °für immer währt seine °Treue
22Zu der Zeit, als sie mit dem Jubelruf und Lobgesang begannen, hatte der Ewige Hinterhalte gegen das Volk Ammon, Moab und die vom Gebirge Seïr, die gegen Juda gekommen waren, gelegt. So wurden sie geschlagen. 23Die Völker Ammon und Moab stellten sich gegen die Bewohnerinnen und Bewohner vom Gebirge Seïr, um sie der Vernichtung zu weihen und sie zu zerstören. Und als sie mit den Bewohnerinnen und Bewohnern von Seïr fertig waren, halfen sie sich gegenseitig, sich umzubringen. 24Als Juda zum Aussichtspunkt über die Wüste kam und sich nach der Menge umsah: nur Leichen, die auf der Erde lagen – es gab kein Entkommen. 25Joschafat kam mit seinem Volk, die Kriegsbeute einzusammeln. Sie fanden bei ihnen eine Menge: Vermögen, Kleider und kostbare Geräte. Sie brachten für sich so viel in Sicherheit, dass es kaum zu tragen war. Drei Tage waren sie mit dem Einsammeln der Kriegsbeute beschäftigt, so viel war es. 26Am vierten Tag versammelten sie sich im Wadi Beracha, im Tal Lobpreis, denn dort priesen sie den Ewigen. Daher heißt dieser Ort bis auf den heutigen Tag Wadi Beracha. 27Und alle Männer von Juda und Jerusalem kehrten mit Joschafat an ihrer Spitze zurück, um mit Freuden nach Jerusalem zurückzukehren, denn der Ewige hatte ihnen Freude geschenkt vor denen, die ihnen feindlich begegnet waren. 28Sie kamen nach Jerusalem zum Haus des Ewigen mit Harfen, Zithern und Trompeten. 29Die Angst vor der Gottheit befiel alle Königreiche der Länder, als sie hörten, dass der Ewige gegen diejenigen, die Israel feindlich gesonnen waren, Krieg geführt hatte. 30So hatte das Königreich Joschafats Ruhe. Seine Gottheit verschaffte ihm ringsherum Ruhe.
31Joschafat regierte über Juda. Er war 35 Jahre alt, als er König wurde, und regierte 25 Jahre in Jerusalem. Der Name seiner Mutter war Asuba bat-Schilhi. 32Er ging auf dem Weg seines Vaters Asa und wich nicht davon ab zu tun, was in den Augen des Ewigen richtig ist. 33Nur die Kulthöhen verschwanden nicht. Das Volk hatte sein °Innerstes noch nicht auf die Gottheit seiner Vorfahren ausgerichtet. 34Über die weitere Geschichte Joschafats, davor und danach, vergleicht, was in den Geschichten Jehus ben-Hanani, die ins Buch der Königinnen und Könige Israels aufgenommen wurden, aufgeschrieben ist. 35Danach verbündete sich Joschafat, der König von Juda, mit Ahasja, dem König von Israel. Dieser war ein °Verbrecher. 36Er verbündete sich mit ihm, um Schiffe herzustellen und nach Tarschisch zu fahren. Sie stellten Schiffe in Ezjon-Geber her. 37Aber Eliëser ben-Dodawa aus Marescha prophezeite über Joschafat: »Weil du dich mit Ahasja verbündet hast, wird der Ewige dein Werk in Stücke reißen.« Und die Schiffe zerschellten und konnten nicht nach Tarschisch fahren.