z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Chronik des Volkes Israel: Zweites Buch

Kapitel 15

3Lange Zeit war Israel ohne die °wahre Gottheit, ohne einen lehrenden Priester und ohne °Lehre. 4Aber in ihrer Bedrängnis °kehrten sie zum Ewigen, zur Gottheit Israels, zurück. Sie suchten ihn, und er ließ sich von ihnen finden. 5In jener Zeit gab es keinen °Frieden für die, die hinaus- oder hineingingen, denn es gab viele Unruhen bei allen Bewohnerinnen und Bewohnern der Länder. 6Und es nahm °Volk an Volk und Stadt an Stadt Anstoß, denn die Gottheit rieb sie durch allerlei Bedrängnis auf. 7Ihr aber, seid stark! Legt eure Hände nicht in den Schoß! Denn es gibt Lohn für euer Tun.« 8Als Asa diese Worte und die Prophezeiung des Propheten Oded hörte, fühlte er sich bestärkt. Er vertrieb die falschen Gottheiten aus dem ganzen Land Juda und Benjamin sowie aus den Städten, die er im Gebirge Efraim eingenommen hatte. Und er renovierte den Altar des Ewigen, der vor der Halle des Ewigen stand. 9Er versammelte ganz Juda und Benjamin sowie die im Land Ansässigen aus Efraim, Manasse und Simeon. Sie waren aus Israel in Scharen zu ihm übergelaufen, als sie sahen, dass der Ewige, seine Gottheit, mit ihm war. 10Sie versammelten sich in Jerusalem im dritten Monat des 15. Regierungsjahres von Asa. 11Sie °brachten dem Ewigen an jenem Tag Schlachtopfer von der Kriegsbeute dar, die sie mitgebracht hatten, 700 Rinder und 7.000 Schafe. 12Und sie gingen den °Bund ein, den Ewigen, die Gottheit ihrer Vorfahren, mit ganzer °Herzensvernunft und ganzer °Lebenskraft zu suchen. 13Wer nicht den Ewigen, die Gottheit Israels, suchen werde, solle getötet werden, ob unbedeutsam oder bedeutsam, Mann oder Frau. 14Und sie schworen dem Ewigen mit lauter Stimme, mit Freudenrufen, mit Trompeten und Widderhörnern. 15Ganz Juda freute sich über den Schwur, denn sie hatten mit ihrer ganzen °Herzensvernunft geschworen und sie hatten ihn mit ihrer ganzen Willenskraft gesucht. Und er hatte sich von ihnen finden lassen. Da verschaffte der Ewige ihnen ringsherum Ruhe. 16Selbst der Mutter Maacha entzog König Asa die Würde der Königinmutter, da sie für Aschera eine Kultstatue anfertigen ließ. Asa ließ ihre Kultstatue abhauen, zerrieb sie und verbrannte sie im Kidrontal. 17Die Kulthöhen verschwanden jedoch nicht aus Israel. Doch Asas °Herz war alle Zeit ungeteilt. 18Er brachte die °geheiligten Gaben seines Vaters und seine eigenen geheiligten Gaben in das Haus der Gottheit: Silber, Gold und Geräte. 19Und es herrschte kein Krieg bis zum 35. Regierungsjahr Asas.