z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Leviticus. Das dritte Buch der Tora

Kapitel 7

12Falls sie zum Dank dargebracht wird, sollen über der °Schlachtgabe der Danksagung ungesäuerter Kuchen mit Öl und ungesäuerte Fladen mit Öl bestrichen, sowie feines Mehl zu Kuchen angerührt und vermischt mit Öl, dargebracht werden. 13Zusammen mit den gesäuerten Kuchenbroten bringe die Person ihre Gabe bei der Schlachtmahlgabe der Danksagung dar.
14Sie bringe eines von jeder Darbringungsart als Abgabe für Adonaj; dem Priester, der das Blut der Mahlgabe sprengt, gehöre es.
15Das Fleisch der Schlachtmahlgabe der Danksagung werde an dem Tag gegessen, an dem es dargebracht wird, nichts davon werde bis zum Morgen bewahrt. 16Falls ihre Gabe aus Gelübden stammt oder eine freiwillige Schlachtgabe ist – an dem Tag, an dem sie die Schlachtgabe darbringt, soll sie gegessen werden; am darauf folgenden Tag kann der Rest davon gegessen werden. 17Der Rest des °Fleisches der Schlachtgabe werde am dritten Tag im Feuer verbrannt.
18Falls dennoch etwas von dem Fleisch der Schlachtmahlgabe am dritten Tag gegessen wird, dient es nicht zum Wohl. Der darbringenden Person wird es nicht angerechnet, kultisch unreines Fleisch ist es. Und die Person, die davon isst, wird ihre °Schuld tragen. 19Das Fleisch, das mit irgendetwas °Unreinem in Berührung kommt, soll nicht gegessen werden, im Feuer wird es verbrannt. Was sonst das Fleisch anbelangt – alle °Reinen dürfen Fleisch essen. 20Aber die °Person, die das Fleisch der Schlachtmahlgabe isst, das für Adonaj bestimmt ist, ihre Unreinheit komme über sie, ihr °Leben wird von ihrer °Stammesverwandtschaft ausgeschlossen. 21Die Person, die irgendetwas °Unreines berührt, die Unreinheit eines Menschen oder ein unreines Vieh oder eine unreine Abscheulichkeit, und sie isst von dem Fleisch der Schlachtmahlgabe, das für Adonaj bestimmt ist, ihr Leben wird von ihrer °Stammesverwandtschaft ausgeschlossen.
22Adonaj sprach zu Mose:
23Sprich zu den Nachkommen Israels: Jegliches Fett vom Rind, vom Schaf oder von der Ziege, sollt ihr nicht essen! 24Das Fett vom verendeten Tier und das Fett von zerrissenen Tieren kann für jegliche Arbeit verwendet werden, auf keinen Fall aber dürft ihr es essen. 25Denn für jede Person, die Fett von einem Tier isst, von dem sie einen Anteil als Feuergabe vor Adonaj darbringt, gilt: Die Person, die davon isst, soll aus ihrer °Stammesverwandtschaft ausgeschlossen werden. 26Ihr sollt kein Blut von Vögeln oder vom Vieh essen an all euren Wohnsitzen. 27Jede Person, die auch nur etwas Blut isst, soll aus ihrer Stammesverwandtschaft ausgeschlossen werden.
28Adonaj sprach zu Mose:
29Sprich zu den Nachkommen Israels: Wer seine Schlachtmahlgabe für Adonaj darbringt, bringe seine Gabe für Adonaj von seiner Schlachtmahlgabe. 30Mit eigenen Händen bringe er die Feuergabe für Adonaj, das Fett mitsamt der Brust soll er hineinbringen, er bringe sie, die Brust, um sie für Adonaj als Schwinggabe darzubringen. 31Der Priester soll das Fett auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen, und die Brust gehört Aaron und seinen Nachkommen.
32Den rechten Schenkel von eurer Schlachtmahlgabe übergebt dem Priester als Abgabe. 33Derjenige, der von den Söhnen Aarons das Blut und das Fett der Mahlgabe darbringt, dem gehöre der rechte Schenkel als Anteil. 34Denn die Brust der Schwinggabe und den Schenkel der Abgabe nehme ich von den Schlachtmahlgaben der Nachkommen Israels und gebe sie dem Priester Aaron und seinen Nachkommen als °immerwährende Ordnung gegenüber den Nachkommen Israels. 35Dies ist der Anteil Aarons und seiner Söhne von den Feuergaben Adonajs, von dem Tag an, an dem sie eingeführt werden, um für Adonaj das priesterliche Amt auszuüben. 36Das hat Adonaj aufgetragen, ihnen zu geben an dem Tag ihrer Salbung.

Von Seiten der Nachkommen Israels aus ist es eine immerwährende Ordnung von Generation zu Generation.