z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Leviticus. Das dritte Buch der Tora

Kapitel 27

1Adonaj sprach zu Mose: 2Sprich zu den Nachkommen Israels und sage ihnen: Wenn ein Mensch gegenüber Adonaj ein außerordentliches Gelübde im Gegenwert von °Personen ablegt, 3beträgt der Gegenwert bei einer männlichen Person zwischen 20 und 60 Jahren 50 Schekel Silber, nach dem Schekel des Heiligtums gemessen. 4Falls die Person weiblich ist, beträgt der Gegenwert 30 Schekel. 5Falls es sich um eine Person zwischen 5 und 20 Jahren handelt, beträgt der Wert für eine männliche 20 Schekel und für eine weibliche 10 Schekel. 6Von einem Monat bis zu fünf Jahren beträgt der Gegenwert bei einer männlichen 5 Schekel Silber und bei einer weiblichen 3 Schekel Silber. 7Falls es sich um eine Person von 60 Jahren und älter handelt, beträgt der Gegenwert bei einer männlichen 15 Schekel und bei einer weiblichen 10 Schekel. 8Falls besagter Mensch wegen des Gegenwerts verarmen würde, werde er vor einen Priester gestellt. Der Priester setzt den Wert fest, den der Mensch, der das Gelübde abgelegt hat, aufbringen kann, und entsprechend schätzt der Priester ihn ein.
9Falls es um ein Stück Vieh geht, von dem Adonaj eine Gabe gebracht werden kann, wird alles heilig, das davon Adonaj gegeben wird. 10Es darf nicht ersetzt und nicht vertauscht werden, weder Gutes durch Schlechtes noch Schlechtes durch Gutes. Falls doch ein Stück Vieh gegen ein anderes ersetzt wird, so werden beide, das Tier und sein Tauschstück, °heilig. 11Falls es um irgendein °unreines Tier geht, von dem Adonaj keine Gabe gebracht werden kann, werde das Tier vor den Priester gebracht. 12Der Priester schätzt den Wert ein, sei er hoch oder sei er niedrig. Die Schätzung des Priesters ist bindend. 13Wenn es unbedingt ausgelöst werden soll, dann werde zum Gegenwert noch ein Fünftel hinzugefügt.
14Falls ein Mensch sein Haus als etwas Heiliges Adonaj weiht, bestimmt der Priester die Höhe des Gegenwerts. Genau wie es der Priester einschätzt, so hoch ist der Gegenwert. 15Falls der Weihende sein Haus auslösen will, füge er ein Fünftel zur Summe des Gegenwerts hinzu. Dann gehört es ihm wieder.
16Falls ein Mensch ein Stück Feld von seinem Erbbesitz Adonaj weihen will, dann wird der Gegenwert anhand des Saatguts berechnet: je Homer Gerste ist es 50 Schekel Silber wert. 17Falls er sein Feld direkt vor dem Jobeljahr weiht, bleibt der Gegenwert fest. 18Falls er sein Feld nach dem Jobeljahr weiht, berechnet der Priester die Summe für ihn entsprechend der Jahre, die noch ausstehen bis zum nächsten Jobeljahr, die er vom Gegenwert abzieht. 19Falls er das geweihte Feld unbedingt auslösen will, füge er ein Fünftel zur Summe des Gegenwerts hinzu. Dann verbleibt es bei ihm. 20Falls er aber das Feld nicht auslöst und er das Feld an jemand anderen verkauft, kann er es nicht mehr auslösen. 21Wenn das Feld im Jobeljahr wieder frei wird, ist es Adonaj heilig, wie Gebanntes und Übereignetes. Dem Priester gehöre es als Erbbesitz. 22Wenn er ein Feld gekauft hat, das nicht sein Erbbesitz war, und es Adonaj heiligt, 23dann rechne der Priester ihm die Summe des Gegenwerts bis zum Jobeljahr aus, und er gibt diesen Gegenwert am selben Tag als etwas Heiliges an Adonaj. 24Im Jobeljahr fällt das Feld an den zurück, von dem er es gekauft hat, an den, der das Erbbesitzrecht des Landes hat. 25Alle Gegenwerte werden nach dem Schekel des Heiligtums bemessen: 20 Gera entsprechen einem Schekel.