z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Das Buch der Sprichwörter

Kapitel 31

15Sie °steht auf, wenn es noch Nacht ist, gibt ihrem Haus, was es braucht,
und erteilt ihren Mitarbeiterinnen Anweisungen.
16Sie plant, ein Feld zu kaufen, und tut es.
Sie pflanzt einen Weinberg vom Ertrag ihrer Hände.
17Mit Kraft umgürtet sie ihre Hüften und macht ihre Arme stark.
18Sie merkt, wie gut ihr Geschäft geht.
Auch in der Nacht erlischt ihre Lampe nicht.
19Ihre Finger greifen den Spinnrocken, und ihre Hände halten die Spindel.
20Für die °Rechtlosen breitet sie ihre Arme aus,
und ihre Hände reicht sie den °Armen.
21Sie °fürchtet für ihr Haus nicht den Schnee,
denn ihr ganzes Haus trägt doppelte Kleidung.
22Decken stellt sie für sich her. Ihr Kleid ist aus feinstem Purpur.
23Berühmt wird ihr Mann in den Toren der Stadt,
wenn er bei den Ältesten des Landes sitzt.
24Ein Hemd fertigt sie und verkauft es.
Einen Gürtel liefert sie den Kaufleuten.
25Macht und Hoheit sind ihr Gewand.
Auf den nächsten Tag freut sie sich.
26Ihren Mund öffnet sie mit Weisheit,
und °Lehre voll °Liebe ist auf ihrer Zunge.
27Sie achtet darauf, was in ihrem Haus geschieht.
Das Brot der Faulheit isst sie nicht.
28Ihre Kinder °stehen auf und preisen sie glücklich. Ihr Ehemann rühmt sie:
29»Viele Töchter handeln mit Tatkraft, doch du übertriffst sie alle!«
30°Anmut ist trügerisch und flüchtig die Schönheit.
Eine Frau, die die Ewige °achtet und ehrt, kann sich rühmen.
31Gebt ihr Anteil am Ertrag ihrer Hände,
denn ihre Werke rühmen sie in den Stadttoren!