z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Exodus. Das zweite Buch der Tora

Kapitel 16

7Und morgen früh erlebt ihr den vollen °Glanz Ihrer Anwesenheit. Denn Er hat eure Beschwerden gehört. Wer sind wir beide schon, dass ihr euch über uns beklagt?« 8Mose sagte weiter: » Sie wird euch abends °Fleisch zu essen geben, und morgens ausreichend Brot, denn Er hat eure Beschwerden gehört, die ihr gegen uns gerichtet habt. Aber wer sind denn wir? Eure Beschwerden zielten in Wirklichkeit nicht auf uns, sondern auf Sie9Mose sagte zu Aaron: »Bestelle der ganzen °Gemeinde Israel: ›Erscheint vor Ihm. Denn er hat euer Murren gehört.‹« 10Während Aaron noch zu der ganzen Gemeinde Israel sprach und man in die Wüste hinausblickte, da zeigte sich Ihr °Feuerglanz in der Wolke.
11Er sprach zu Mose: 12»Ich habe das Murren der Gemeinde Israel gehört. Sage ihnen: ›Gegen Abend bekommt ihr Fleisch zu essen, am Morgen sollt ihr euch an Brot sättigen. Ihr sollt einsehen, dass Ich da bin, eure °Gottheit.‹« 13Am Abend kamen Wachteln geflogen und bedeckten das Lager; am nächsten Morgen schlug Tau sich rings um den Zeltplatz nieder. 14Als der Tau verdunstete, blieb auf dem Wüstensand etwas Feines, Flockiges, wie feiner Raureif, übrig. 15Die Leute sahen es und riefen einander zu: »Was ist denn das?«(48) Sie kannten das Zeug nicht. Mose klärte sie auf: »Das ist das Brot, das Er euch zur Nahrung gibt. 16Im Hinblick darauf gilt Ihre Anweisung: ›Sammelt, so viel ihr braucht, einen Krug pro Kopf der Bevölkerung. Jede Zeltgemeinschaft soll sich versorgen.‹« 17Die Israelitinnen und Israeliten taten das; die einen sammelten mehr, die anderen weniger. 18Als sie alles Gesammelte maßen, da hatten die Vielsammler keinen Überschuss und die Wenigsammler keinen Mangel, sie hatten gerade so viel heimgebracht, wie jede Person brauchte. 19Mose sprach zu ihnen: »Niemand lasse etwas bis zum nächsten Morgen übrig.« 20Sie hörten aber nicht auf Mose, sondern einige legten sich Manna zurück für den folgenden Tag. Doch am Morgen war es voller Maden und stank erbärmlich. Mose war wütend auf sie. 21Jeden Morgen sammelten sie das Manna ein, so viel wie jede Person brauchte. Wenn die Sonne wärmer wurde, schmolz es weg. 22Am sechsten Tag sammelten sie eine doppelte Portion, zwei Krüge pro Person. Die Gemeindeleitung berichtete Mose darüber. 23Der antwortete ihnen: »Genau das hat Sie angekündigt. Morgen ist ein °hochheiliger Sabbat, Ihm zu Ehren. Was ihr für heute backen und kochen wollt, das verbraucht; alles Übrige hebt für morgen auf.« 24Wie von Mose angeordnet, hoben sie den Rest für den nächsten Tag auf. Siehe da, er stank nicht und war auch nicht von Maden befallen. 25Da sagte Mose: »Esst es heute, denn heute ist ein Sabbat für Sie. Da werdet ihr draußen nichts finden. 26Sechs Tage lang sollt ihr Manna suchen, am siebten Tag, dem Sabbat, kommt es nicht.« 27Dennoch gingen einige aus der °Gemeinde am siebten Tag aufs Feld, aber sie fanden nichts.
28Da sprach Er zu Mose: »Wie lange wollt ihr euch eigentlich noch meinen °Anordnungen und °Weisungen verschließen? 29Seht ihr nicht, dass Ich euch den Sabbat als Feiertag gegeben habe und deshalb am sechsten Tag Speise für zwei Tage bereitstelle? Jeder und jede soll am siebten Tag zu Hause bleiben und die Wohnung nicht verlassen.« 30Da ruhte das °Volk am siebten Tag. 31Man nannte die Speise ›Manna‹ ; es sah weiß aus wie der Same des Korianders und es schmeckte wie Honigfladen.