z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Das Buch Jesaja

Kapitel 25

1Gott, du bist meine °Gottheit. Ich will dich erheben, deinen Namen bekennen, denn du hast Wunder getan,
Pläne von langer Zeit her werden wahrhaft °wahr:
2Du hast eine Stadt zu einer Ruine gemacht, einen befestigten Ort zu einem Trümmerhaufen,
der Palast der Fremdlinge ist keine Wohnstatt mehr, er wird in dieser °Zeit nicht wieder aufgebaut.
3Deshalb wird dich das starke Volk ehren,
die Stadt der gewalttätigen °fremden Völker – sie werden dich fürchten.
4Eine Zuflucht bist du für die °Geringen, eine Zuflucht für die °Armen in ihrer Bedrückung:
Eine Schutzhütte vor Regengüssen, ein Schatten vor Hitze, denn das °Schnauben der Gewalttätigen
ist wie ein Regenguss gegen eine Mauer,
5wie die Hitze im trockenen Land. Das Getöse der Fremdlinge wirst du unterwerfen,
die Hitze durch den Schatten der Wolke, das Grölen der Gewalttätigen wird gedämpft. 6Dann wird Gott der Heere für alle °Völker auf diesem Berg ein Gastmahl mit fetten Speisen bereiten, ein Gastmahl mit altem Wein,
fett und gut gewürzt, mit altem, gereinigtem Wein.
7Gott wird auf diesem Berg den sichtbaren Schleier vernichten: den Schleier, der über allen Völkern liegt,
die Decke, die alle °Nationen bedeckt.
8Gott hat den Tod dauerhaft vernichtet.
Die °Herrschaft, Gott, wird die Tränen von allen Gesichtern abwischen,
die Schmach ihres °Volkes wird sie von der ganzen Erde wegnehmen, denn Gott hat gesprochen.
9An jenem Tag werden die Leute sagen: Schau doch, dies ist unsere °Gottheit. Wir hoffen, dass sie uns °befreit.
Das ist Gott, unsere Hoffnung. Wir wollen jubeln und uns freuen, wenn Gott hilft.
10Die Hand Gottes wird auf diesem Berg ruhen, und Moab wird unter ihr zerdrückt, wie ein Strohbund in Jauchewasser eingedrückt wird. 11Es breitet seine Hände darin aus, wie sie beim Schwimmen ausgebreitet werden, aber Gott drückt Moabs Hochmut zu Boden, trotz deren listiger Handlungen. 12Deine Festungs- und Felsenmauern wirft, stürzt und schlägt Gott zu Boden, bis in den Staub.