z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Genesis. Das erste Buch der Tora

Kapitel 45

13So erzählt meinem Vater vom ganzen °Gewicht, das ich in Ägypten habe, und alles, was ihr gesehen habt, und bringt eilends meinen Vater hierher!« 14Dann fiel er seinem Bruder Benjamin um den Hals und weinte und auch Benjamin weinte an seinem Hals. 15Er küsste alle seine Brüder und weinte in ihren Armen, und danach redeten seine Brüder mit ihm.
16Im Hause Pharaos wurde die Kunde laut: Josefs Brüder sind gekommen! Das war gut in Pharaos Augen und in den Augen seiner °Dienerschaft. 17Und Pharao sagte zu Josef: »Sag deinen Brüdern: ›Das tut: Beladet eure Tiere und geht los ins Land Kanaan! 18Holt euren Vater und eure Familien und kommt zu mir! Ich will euch das Beste im Lande Ägypten geben, ihr sollt das Fett des Landes essen.‹ 19Du hast den Auftrag: ›Das tut: Nehmt euch aus dem Land Ägypten Wagen für eure Kinderschar und eure Frauen, hebt euren Vater darauf und kommt! 20Euer Auge soll nicht bedauernd auf euren Sachen liegen, das Beste des ganzen Landes Ägypten steht euch ja zur Verfügung.‹« 21So taten die Söhne Israels. Josef gab ihnen Wagen auf Pharaos Anordnung und gab ihnen Wegzehrung. 22Und allen hatte er Kleider zum Wechseln gegeben und dem Benjamin hatte er 300 Silberstücke gegeben und fünf Kleider zum Wechseln. 23Und seinem Vater hatte er Folgendes gesandt: zehn Esel, beladen mit dem Besten Ägyptens, und zehn Eselstuten, beladen für seinen Vater mit Getreide und Brot und Speisen für den Weg. 24So entließ er seine Brüder und sie gingen los. Er sagte noch zu ihnen: »Regt euch nicht auf unterwegs!« 25So zogen sie hinauf aus Ägypten und kamen ins Land Kanaan zu ihrem Vater Jakob. 26Und das erzählten sie ihm: »Josef lebt noch, ja, er ist Herrscher im ganzen Land Ägypten.« Aber sein °Herz blieb kalt, denn er traute ihnen nicht. 27Aber sie gaben ihm alle Worte Josefs wieder, die er zu ihnen geredet hatte, und er sah die Wagen, die Josef geschickt hatte ihn zu tragen und da war der °Lebensgeist ihres Vaters Jakob wieder da. 28Da sagte Israel: »Genug! Mein Sohn Josef lebt noch. Ich will gehen und ihn sehen, bevor ich sterbe.«