z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Genesis. Das erste Buch der Tora

Kapitel 32

21Und sagt auch: ›Siehe, dein Knecht Jakob kommt hinter uns her‹.« Denn er sagte sich: »°Versöhnen will ich sein Angesicht durch die Abgabe, die vor meinem Angesicht herzieht. Danach werde ich sein Angesicht sehen, vielleicht hebt er mein Angesicht zu sich empor.« 22So ging die °Abgabe vor seinem Angesicht her, und er blieb in jener Nacht im Lager. 23Er stand auf in jener Nacht, nahm seine beiden Frauen und seine beiden Sklavinnen sowie seine elf Kinder, ging selbst über den Übergang des Jabbok, 24nahm sie dann, brachte sie über den Fluss hinüber und brachte hinüber, was er hatte. 25Doch Jakob blieb zurück, für sich allein. Da rang jemand mit ihm, bis die Morgenröte aufkam. 26Da sah er, dass er ihn nicht überwinden konnte, und berührte sein Hüftgelenk, so dass das Hüftgelenk Jakobs verrenkt wurde, als er mit ihm rang. 27Da sagte er: »Lass mich los, denn die Morgenröte kommt auf.« Und der sagte: »Ich lass dich nicht los, nur wenn du mich segnest.« 28Er sagte zu ihm: »Wie ist dein Name?« Und der: »Jakob.« 29Da sagte er: »Jakob soll dein Name nicht mehr sein, sondern Israel, Gottesstreiter, denn gekämpft hast du mit °Gott und mit Menschen und hast es gekonnt.« 30Da bat Jakob seinerseits und sagte: »Sag mir doch deinen Namen!« Und der sagte: »Wieso fragst du nach meinem Namen?« Und er segnete ihn dort. 31Da gab Jakob dem Ort den Namen Peniël, ›Angesicht Gottes‹, denn: »Ich habe Gott gesehen – von Angesicht zu Angesicht, und mein °Leben wurde gerettet.« 32Da ging für ihn die Sonne auf, als er an Penuël vorübergegangen war, er war aber ein Hinkender wegen seiner Hüfte. 33Deswegen sollen Israelitinnen und Israeliten nicht den Hüftnerv essen, der auf der Hüfte liegt – bis zum heutigen Tag, denn berührt wurde die Hüfte Jakobs am Hüftnerv.