z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

Über die Zeit Samuels: Erstes Buch

Kapitel 2

26Und der Junge Samuel gewann weiter an Größe und Ansehen bei dem Heiligen und bei den Menschen. 27Da kam ein Gottesmann zu Eli und sagte zu ihm: »So spricht der Heilige: Habe ich mich nicht der Familie deiner Vorfahren offenbart, als sie noch in Ägypten, im Pharaonenstaat, waren? 28Ich habe sie aus allen Stämmen Israels für mich zum Priester ausgewählt, damit sie zu meinem Altar hinaufsteigen, Weihrauch verbrennen und das Efod(167) vor mir tragen. Ich übergab der Familie deiner Vorfahren alle Feueropfer der Israelitinnen und Israeliten. 29Warum missachtet ihr meine °Opfer und °Gaben, die ich in diesem Tempel angeordnet habe? Du erweist deinen Söhnen mehr Ehre als mir, indem ihr euch vom Besten aller Gaben Israels, meines Volkes, mästet. 30Deshalb ist das der Ausspruch des Heiligen, der Gottheit Israels: Feierlich hatte ich gesagt: Deine Familie und die deiner Vorfahren sollen für immer vor mir wirken. Doch nun dieser Ausspruch des Heiligen: Weg damit! Denen, die mir Ehre erweisen, erweise auch ich Ehre, aber die mich verachten, gelten nichts. 31Merk dir! Es kommen Zeiten, da haue ich dir und deiner Familie den Arm ab, dass es keine Alten mehr in deiner Familie gibt. 32Du wirst sehen, wie dieser Tempel in Bedrängnis kommt, trotz all des Guten, das Gott Israel tut. Es wird in all diesen Zeiten keine Alten mehr in deiner Familie geben. 33Zwar will ich dir nicht alle von meinem Altar weg ausrotten, um deine Augen nicht erlöschen und deine °Kehle nicht verschmachten zu lassen. Aber die große Mehrzahl deiner Familie wird im besten Alter sterben. 34Dies wird für dich das Zeichen sein, das an deinen beiden Söhnen Hofni und Pinhas eintrifft: An ein und demselben Tag werden die beiden sterben. 35Mir aber werde ich einen zuverlässigen Priester einsetzen, nach meinem °Herzen und °Geschmack wird er handeln; dem gründe ich eine zuverlässige Familie, alle Zeit wird er vor meinem °Gesalbten bestehen. 36Und alle, die in deiner Familie übrig geblieben sind, werden sich vor ihm für ein Geldstück oder einen Brotlaib niederwerfen und sagen: Schließ mich doch einer deiner Priesterschaften an, damit ich einen Bissen Brot zu essen kriege.«