z.B.: Gen 18,16-33 oder Ps 84

An die Gemeinde in Korinth: Erster Brief

Kapitel 7

9Wenn sie sich jedoch nicht beherrschen können, sollen in Partnerschaften leben. Das ist besser, als zu brennen. 10Den Verheirateten empfehle ich – diese Lehre kommt nicht von mir, sondern von dem, °dem wir gehören: Eine Frau soll sich von ihrem Mann nicht trennen. 11Wenn sie sich aber trennt, soll sie unverheiratet bleiben oder sich wieder mit ihrem Mann versöhnen. Und ein Mann soll seine Frau nicht wegschicken. 12Den Übrigen sage ich nun, nicht der, °dem wir gehören: Wenn ein Bruder eine Frau hat, die nicht zur Messiasgemeinde gehört, und sie damit einverstanden ist, mit ihm zu leben, soll er sie nicht wegschicken. 13Und wenn eine Frau einen Mann hat, der nicht zur Messiasgemeinde gehört, und er damit einverstanden ist, mit ihr zu leben, soll sie den Mann nicht wegschicken. 14Der ungläubige Mann wird durch seine Frau °heilig, und die ungläubige Frau wird durch den Bruder heilig. Eure Kinder, °fremden Gottheiten unterworfen, sind jetzt auch heilig. 15Wenn diejenigen sich trennen, die nicht zur Messiasgemeinde gehören, sollen sie sich trennen. Der Bruder oder die Schwester sind in diesen Fällen nicht °unter Druck. Gott hat euch nämlich gerufen, °die Fülle des Lebens zu erfahren. 16Denn was weißt du schon darüber, ob du den Mann °retten wirst, Frau? Und was weißt du darüber, ob du die Frau retten wirst, Mann? 17Worauf es dabei ankommt, ist, dass alle so ihr Leben führen, wie die Ewige es ihnen geschenkt hat, wie Gott jeden Mann und jede Frau gerufen hat. Das vertrete ich auch in allen °Gemeinden als meine Lehre. 18Wenn ein Mann gerufen wurde, beschnitten zu leben, soll er daran nichts ändern. Wenn ein Mann als Unbeschnittener gerufen wurde, soll er sich nicht beschneiden lassen. 19Beschnittensein oder Unbeschnittensein ist nicht das Entscheidende, sondern die °Gebote Gottes zu halten. 20Alle sind von Gott gerufen und sollen so ihr Leben gestalten. 21Hat Gott dich gerufen, als du °Sklavin oder Sklave warst, lass es dich nicht bekümmern. Doch wenn du frei werden kannst, umso besser. 22Denn eine von der Ewigen gerufene Sklavin oder ein Sklave – sie sind Freigelassene der Ewigen. Und ebenso sind Freie, die Gott gerufen hat, Sklaven und Sklavinnen des °Messias. 23Ihr seid von Gott gekauft worden. Lasst euch nicht von Menschen °versklaven. 24Gott hat euch alle, Geschwister, gerufen, dabei bleibt! – Vor Gott.
25Eine Weisung der Ewigen an die ledigen jungen Leute habe ich nicht. Ich sage dazu meine Meinung als ein Mensch, dem das Erbarmen der Ewigen geschenkt wurde, °treu zu leben. 26Ich glaube, dass es wegen der gegenwärtigen schwierigen Verhältnisse gut ist, so zu bleiben; ja, es ist gut für Männer und Frauen, so zu leben. 27Wenn du an eine Ehefrau gebunden bist, strebe keine Trennung an. Wenn du von einer Frau getrennt bist, suche nicht nach einer Frau. 28Aber auch wenn du heiratest, °sündigst du nicht. Wenn eine junge Frau heiratet, sündigt sie nicht. Doch sie sind von °existentieller Not bedroht. Ich möchte euch schonen. 29Das sage ich, Geschwister: Die Zeit gerät aus den Fugen. Deshalb sollen die, die Ehefrauen haben, so leben, als hätten sie keine. 30Und die weinen, sollen so leben, als weinten sie nicht, die lachen, als lachten sie nicht, und die kaufen, als behielten sie nichts. 31Und die, die nutzen, was die Welt bietet, sollen so leben, als gingen sie nicht in ihr auf. Denn die Welt, so wie sie ist, geht vorüber. 32Ich will, dass ihr ohne Sorge seid. Der unverheiratete Mann sorgt sich ganz um die Ewige, wie er der Ewigen genüge. 33Der verheiratete Mann sorgt sich um die Dinge der Welt, wie er der Ehefrau genüge.